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Peinlicher Patzer: US-Präsidentschaftsbewerber Herman Cain verortet Taliban in Libyen

Peinlicher Patzer

US-Präsidentschaftsbewerber Herman Cain verortet Taliban in Libyen

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    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Herman Cain geriet jetzt ins Stolpern, als er nach seiner Meinung zur Libyen-Politik von Präsident Obama gefragt wurde.
    Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Herman Cain geriet jetzt ins Stolpern, als er nach seiner Meinung zur Libyen-Politik von Präsident Obama gefragt wurde. Foto: Roy Dabner dpa

    Der Wahlkampf in den USA läuft bereits in vollen Zügen und ein Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur macht besonders von sich zu sprechen - allerdings durch peinliche Patzer.

    Am Freitag deutete der republikanische Präsidentschaftsbewerber Herman Cain in Orlando vor Journalisten an, die radikalislamischen Taliban könnten künftig eine Rolle in der neuen libyschen Regierung spielen. Tatsächlich ist die Gruppierung in Afghanistan und Pakistan aktiv. In einem Interview sagte Cain: "Stimme ich damit überein, mich auf die Seite der Opposition zu schlagen? Stimme ich damit überein, den Rückzug Gaddafis zu fordern? Stimme ich damit überein, dass sie nun ein Land haben, in dem die Taliban und El Kaida künftig an der Regierung beteiligt sind?"

    Libyen? Dann folgt Stammeln und Schweigen

    Erst Anfang der Woche hatte Cain Mühe, die Frage zu beantworten, ob er die Libyen-Politik von Präsident Barack Obama unterstütze. Ihm war am Montag vor laufenden Kameras auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung "Milwaukee Journal Sentinel" zu Libyen kaum etwas eingefallen. Ein fünfminütiges im Internet verbreitetes Video dokumentiert sein Stammeln und Schweigen.

    Cain ist der einzige Afroamerikaner im republikanischen Bewerberfeld für die Präsidentschaftskandidatur 2012. Der frühere Chef einer Pizzafirma hatte zuletzt mit Vorwürfen sexueller Belästigung zu kämpfen. In Umfragen büßte er daher an Rückhalt ein. dapd/AFP/AZ

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