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12. März 2011 15:58 Uhr

Katastrophe in Japan

Über 10.000 Tote allein in einer Region befürchtet

Mit mehr als 10.000 Toten wird allein in der japanischen Katastrophenregion Miyagi gerechnet. Unterdessen haben Experten in Miyagi eine 400 Mal höhere Radioaktivität als normal gemessen.

Unvorstellbares Leid hat das Erdbeben über Japan gebracht.
dpa

Unvorstellbares Leid hat das Erdbeben über Japan gebracht. Neben der Angst vor den Auswirkungen der atomaren Katastrophe bangen Angehörige um die Vermissten.

Allein In der japanischen Katastrophenregion Miyagi hat es möglicherweise mehr als 10 000 Tote gegeben. Das berichtete der japanische Fernsehsender NHK unter Berufung auf die örtliche Polizei. Der Chef der Provinzpolizei, Naoto Takeuchi, wurde mit den Worten zitiert, er habe «keinen Zweifel», dass die Zahl der Toten bis auf über 10 000 allein in Miyagi steigen werde.

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Die Region war am schwersten von dem Erdbeben der Stärke 9,0 und dem verheerenden Tsunami getroffen worden. Bislang seien in Miyagi und anderen Gebieten mehr als 800 Tote gezählt worden. Unterdessen haben Experten in Miyagi eine 400 Mal höhere Radioaktivität als normal gemessen.

Das Beben der Stärke 8,9 hatte am Freitag einen Tsunami ausgelöst,  der die japanische Küste kurze Zeit später erreichte. Die  Flutwellen hatten in einigen Gegenden ganze Häuser und Autos  fortgespült. Am Morgen nach dem Beben der Stärke 8,9 und dem verheerenden Tsunami, der bis weit ins Land hinein Schiffe, Häuser, Autos und Menschen mitgerissen hatte, wurde das Ausmaß der Schäden sichtbar. Allein in der nordöstlichen Hafenstadt Sendai sollen bis zu 300 Menschen ums Leben gekommen sein. Bis Samstagmorgen wurden 236 Tote bestätigt. Hunderte wurden verletzt. Mehr als 700 Menschen galten als vermisst. Tausende Häuser waren zerstört. Raffinerien brannten, noch immer stiegen dicke Rauchsäulen in den Himmel.

 Nach bisherigen Angaben der Behörden gab es durch die  Naturkatastrophe in ganz Japan 1400 Todesopfer und Vermisste.

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