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12. März 2010 09:57 Uhr

Porträt

Unser Star für Oslo: Das ist Finalistin Jennifer Braun

Jennifer Braun hat auf dem Weinfest gesungen, jetzt winkt dank "Unser Star für Oslo" die Teilnahme beim Finale des Eurovision Song Contest. Stefan Raab und Co. will die Schülerin mit ihrer Vielfalt beeindrucken.

Jennifer Braun.
Foto: DPA

Jennifer Braun hat auf dem Weinfest gesungen, jetzt winkt dank "Unser Star für Oslo" die Teilnahme beim Finale des Eurovision Song Contest. Stefan Raab und Co. will die Schülerin mit ihrer Vielfalt beeindrucken.

Es klingt ein bisschen so wie ein kitschiges Märchen: Wenn am Freitagabend um 20.15 Uhr in der ARD die Lichter für die Finalshow von "Unser Star für Oslo" angehen, dann könnte für Jennifer Braun ein Märchen Wirklichkeit werden: vom Wiesbadener Weinfest auf die europäische Bühne des Eurovision Song Contest.

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Die 18-Jährige aus Eltville im Rheingau könnte sich dieser Traum innerhalb eines Jahres erfüllen. Mit ihrer Band Rewind trat sie vor allem auf Stadtfesten auf, nun kämpft sie um das Ticket nach Norwegen.

Singen ist ihre große Leidenschaft, die Instrumente überlässt sie lieber anderen. «Meine Stimme ist mein Instrument», sagt Braun in dem Fragebogen zu der Castingshow. Und am liebsten singt sie laute Rocksongs, zum Beispiel von Pink oder Anastacia. Dieter Bohlen und seinen Jury-Kollegen bei «Deutschland sucht den Superstar» hat genau das nicht gefallen - zu wenig Gefühl, urteilten sie.

Bei Stefan Raab bewies Jennifer am Dienstag das Gegenteil und sang sich mit der Ballade «Hurt» von Christina Aguilera in die Herzen der Zuschauer. Und nach dem kraftvollen Rocksong «Heavy Cross» der Gruppe Gossip lautete das anerkennende Urteil von Jurypräsident Raab: «Das war'n echtes Brett.»

Diese beiden Seiten - zart und hart - will Jennifer Braun auch im Finale zeigen: «Ich mache so weiter wie bisher. Ich versuche, zwei Seiten von mir zu zeigen, und hoffe, dass ich die Zuschauer dadurch in meinen Bann ziehen und für mich gewinnen kann.»

Neben dem Gesang reitet Jennifer gerne, spielt Tennis und hat lange getanzt. Geboren wurde die Sängerin mit den langen schwarzen Haaren in Rüdesheim. In zwei Jahren will Jennifer Abitur machen, momentan drückt sie in Wiesbaden noch die Schulbank in der elften Klasse.

Auf die Frage, was sie richtig traurig macht, antwortet Jennifer in dem Fragebogen: «Abschied nehmen». Ob sie bald traurig Abschied von der großen Showbühne nehmen muss oder ihre Reise nach Norwegen weitergeht, entscheidet sich am Freitagabend. (AZ)

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