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Toter aus Fluss in Ansbach: Verdächtige gestehen Bluttat - keine Spur zum Fall Bögerl

Toter aus Fluss in Ansbach

Verdächtige gestehen Bluttat - keine Spur zum Fall Bögerl

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    Das Phantombild, das den Hausmeister zeigen könnte.
    Das Phantombild, das den Hausmeister zeigen könnte. Foto: ddp

    In der Nacht zum Mittwoch waren die drei Männer (19, 24 und 25 Jahre alt) und eine 19-jährige Frau festgenommen worden. Wie der Leiter der Soko "Leo", Hermann Lennert, am Mittwoch mitteilte, haben die Vier zugegeben, den 30-jährigen Mann aus Baden-Württemberg getötet und bei Ansbach in die Rezat geworfen zu haben.

    Ein Angler hatte das Opfer Mitte vergangener Woche in dem Fluss entdeckt. Der Zustand des Opfers hatte die Polizei auf eine Gewalttat schließen lassen.

    Zum Transport der Leiche hätte das Quartett einen Lieferwagen gemietet. Um die Spuren zu vertuschen, hätten sie den Kastenwagen später im tschechischen Asch abgestellt und seien mit der Bahn nach Nürnberg zurückgefahren. Den Wagen hätten sie später beim Vermieter als gestohlen gemeldet. Als Motiv vermutet der Soko-Chef einen Streit um Schulden.

    Noch kein Zusammenhang zum Fall Bögerl

    Einen Zusammenhang mit dem per Phantombild gesuchten Zeugen im Fall der entführten und ermordeten Bankiersgattin Maria Bögerl sieht die Ansbacher Soko derzeit nicht. Es gebe zwar eine Spur, der die Soko im Zusammenhang mit dem Fall Bögerl nachgehe, doch Lennert sagte: "Nach einem ersten Ergebnis sieht es aber nicht so aus, dass es da einen Zusammenhang gibt".  Die Bild-Zeitung berichtete über einen möglichen Bezug zum Fall Bögerl.

    Der Hinweis auf die Ähnlichkeit des Toten mit dem gesuchten Zeugen sei von einem Journalisten gekommen, so der Sprecher. "Die Spur wird wie alle anderen überprüft." Der Fundort der Leiche liegt rund zwölf Kilometer entfernt von Herrieden, wo Maria und Thomas Bögerl beigesetzt worden sind.

    Die Sonderkommission "Flagge", die im Fall Bögerl ermittelt, werde dem Hinweis nach Angaben der ermittelnden Polizei Heidenheim nachgehen. Bögerls Witwer Thomas hatte sich vergangenen Montag das Leben genommen. dpa/lby

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