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Berühmter Pinguin verschollen: Verschwundener Happy Feet: Gefressen oder defekter Sender

Berühmter Pinguin verschollen

Verschwundener Happy Feet: Gefressen oder defekter Sender

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    Sollte allein den Weg zurück in die Antarktis finden:  Pinguin «Happy Feet». Jetzt ist er verschwunden.
    Sollte allein den Weg zurück in die Antarktis finden: Pinguin «Happy Feet». Jetzt ist er verschwunden.

    Man mag es sich gar nicht vorstellen. Happy Feet könnte schlichtweg gefressen worden sein. Was wäre das für ein unrühmliches Ende des berühmten Pinguin, dessen Reiselust auf der ganzen Welt verfolgt wurde. Denn Happy Feet ist verschwunden. Untergetaucht. Der Peilsender, der an dem Kaiserpinguin angebracht worden war,  hat seit Freitag kein Signal mehr gefunkt. Wissenschaftler, die den Weg von happy Feet in die Antarktis verfolgen wollten, haben keinen Kontakt mehr zu dem Pinguin. Bleibt jetzt nur zu hoffen, dass der Sender, den Happy Feet umgeschnallt hat, einfach nur defekt ist.

    Happy Feet wurde vor seiner Rückreise aufgepeppelt

    Der Kaiserpinguin war Mitte Juni überraschend an einem Strand in  Neuseeland aufgetaucht, rund 3000 Kilometer von der Antarktis  entfernt. Nach seiner Strandung hatte er offenbar im Versuch, sich  in der ungewohnt warmen Umgebung zu kühlen, Sand geschluckt. In der  Antarktis schlucken Pinguine Schnee, wenn ihnen zu warm ist. Ein  renommierter Gastroenterologe entfernte Happy Feet den Sand aus dem  Magen und rettete ihm damit das Leben, zwei Monate lang wurde das  Tier dann im Zoo von Wellington aufgepäppelt. Am 4. September war der Pinguin von einem Forschungsschiff 2000  Kilometer von der Antarktis entfernt ausgesetzt worden, um allein  in seine Heimat in der Antarktis zurückzuschwimmen.

    Happy Feet verschollen: Warum fiel das Signal aus?

    Vermutlich werde die Welt nie erfahren, warum das Signal  ausgefallen sei, sagte Wissenschaftler Colin Miskelly. "Wir müssen  uns der Tatsache stellen, dass der Pinguin in die Anonymität  zurückgekehrt ist, aus der er kam." Er habe aber die Hoffnung auf  ein Happy End für Happy Feet noch nicht aufgegeben: "Vielleicht  überrascht er uns alle damit, dass er in einer wissenschaftlich  beobachteten Pinguinkolonie auftaucht, wo der unter seine Haut  eingepflanzte Chip uns daran erinnern wird, dass er einst mehr war  als nur ein Pinguin wie alle anderen." afp/AZ

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