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Die Eisheiligen kommen: Von der Tropennacht zur Frostnacht

Die Eisheiligen kommen

Von der Tropennacht zur Frostnacht

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    Die Eisheiligen rücken am Wochenende pünktlich an.
    Die Eisheiligen rücken am Wochenende pünktlich an.

    Falls Sie in der Nacht auf Freitag auch so schlecht geschlafen haben, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes  (DWD) eine Erklärung. Denn dort wird der Besucher als erstes gefragt: "Konnten Sie in der vergangenen Nacht auch so schlecht schlafen? kein Wunder!" Laut dem DWD war eine Tropennacht schuld an dem unruhigen Schlaf. Extrem hohe Temperaturen mit Werten über 20 Grad und dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit bescherten in der Nacht auf Freitag für manche eine schlechte Nacht. in Bayern allerdings waren die nächtlichen Temperaturen nicht ganz so hoch.

    Eisheilige bringen Frost

    Mit tropischen Temperaturen ist es bald vorbei. Den Freitagabend sollte man jedenfalls noch im Freien genießen. Denn ab Samstag ist erstmal Schluss mit lustig: Die Eisheiligen besuchen uns - pünktlichst. Bereits in der Nacht auf Sonntag und auf Montag muss mit Frost gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst rät zur Vorsicht bei frostempfindlichen Pflanzen. Hinter den Eisheiligen steckt polare Kaltluft, die von Norden vordringt und die schwülwarmen Luftmassen aus Deutschland verdrängt.

    Regen am Samstag an den Alpen

    An den Alpen wird es am Samstag längere Zeit regnen. Es soll nur noch zwischen zehn und 15 Grad warm werden. Erst zum Wochenanfang sollen die Temperaturen wieder steigen.

    Als "Eisheilige" wird der Zeitabschnitt vom 11. bis zum 15. Mai bezeichnet, in dem es oft zu Kaltlufteinbrüchen kommt. Frost und Ernteschäden prägen häufig das Wetter in diesen Tagen, doch treten die "Eisheiligen" nach Messungen von Meteorologen immer seltener auf - als Ursache vermuten die Wetterforscher den Klimawandel. Die Bezeichnung "Eisheilige" geht auf den kirchlichen Heiligenkalender und die Kirchenfeste zurück, die das ländliche Leben lange prägten. Namensgeber sind Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia, die auch kalte Sophie/Sofie genannt wird. AZ/dpa

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