Männer müssen besser auf ihre Gesundheit achten. Daran besonders heute zu denken: Denn am 3. November ist Weltmännertag. Von Christian Paul

Männer, heute ist mal wieder unser Tag. Nach dem Vatertag (Christi Himmelfahrt) und etwa zwei Wochen vor dem Internationalen Männertag stehen wir wie immer am 3. November erneut im Mittelpunkt: am Weltmännertag.
Doch wer dahinter eine weitere Steilvorlage für ausgedehnten Biergenuss vermutet, liegt gänzlich falsch. Der Welttag des Mannes ist, Pardon, eine bierernste Sache. Das starke Geschlecht soll sein gesundheitliches Bewusstsein erweitern. So will es jedenfalls der Schirmherr des Aktionstages, der frühere Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow. Warum, fragen Sie sich als männlicher Leser? Sie rasieren sich ja bereits die Brust, gehen regelmäßig ins Solarium und buchen einen Wellnessurlaub nach dem anderen? Es sind die, leider immer noch deprimierenden, Fakten. Männer sterben im Durchschnitt sieben Jahre früher als Frauen, das ist die harte Wahrheit. Und dicker sind sie auch noch: Die Bäuche wachsen. In Deutschland sind im vergangenen Jahr sechs von zehn Männern zu dick gewesen. Bei den Frauen waren es nur vier von zehn. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit - passend zu dem wohl traurigsten Männerfeiertag des Jahres.
Grund zum Wehklagen haben vor allem jene, die sich dem Rentenalter nähern. Bei Männern ab 55 Jahren waren sieben von zehn übergewichtig, fand das Amt heraus. Ehemänner sind mit 69 Prozent stärker betroffen als Ledige, bei denen nur 43 Prozent übergewichtig sind. Was die Statistiker nicht alles wissen. Von Christian Paul
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