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Flugzeugabsturz in Hessen: Wenig Hoffnung auf Überlebende

Flugzeugabsturz in Hessen

Wenig Hoffnung auf Überlebende

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    Das mit Löschschaum der Feuerwehr überzogene Wrack einer zwölfsitzigen Cessna liegt im Wald bei Egelsbach in der Nähe von Frankfurt am Main. Die Maschine war aus bislang ungeklärter Ursache beim Anflug auf den Flughafen Egelsbach zerschellt.
    Das mit Löschschaum der Feuerwehr überzogene Wrack einer zwölfsitzigen Cessna liegt im Wald bei Egelsbach in der Nähe von Frankfurt am Main. Die Maschine war aus bislang ungeklärter Ursache beim Anflug auf den Flughafen Egelsbach zerschellt. Foto: Boris Roessler dpa

    Nach dem Flugzeugabsturz mit mindestens drei Toten bei Egelsbach im Rhein-Main-Gebiet hat die Polizei die Untersuchungen zur Unglücksursache begonnen. Am Donnerstagabend war ein Kleinflugzeug bei nebligem Wetter in ein Waldstück nahe des Flugplatzes gestürzt und in Flammen aufgegangen. Die Polizei ging am Morgen davon aus, dass insgesamt fünf oder sechs Menschen in dem Flugzeug saßen. Am Abend waren zunächst drei Leichen geborgen worden.

    Flugzeug kam aus Österreich

    Das Flugzeug für Geschäftsreisende war im österreichischen Linz gestartet und gegen 19 Uhr wenige Kilometer vom Flugplatz Egelsbach entfernt verunglückt. Zunächst war unklar, ob es einen Zwischenstopp gegeben hatte und einer der Passagiere womöglich ausgestiegen war.

    Die Polizei hatte nur wenig Hoffnung, dass einer der Insassen den Absturz überlebt haben könnte, setzte die Suche aber bis in die Nacht hinein fort. Am frühen Morgen sollte sie dann erneut aufgenommen werden. Der Flugplatz Egelsbach liegt nur wenige Kilometer südlich von Frankfurt. Er setzt vor allem auf Geschäftsreisende in kleineren Flugzeugen und Hubschraubern.

    Zwei weitere Abstürze in den vergangenen Jahren

    Anfang Dezember 2009 waren unweit der jetzigen Unfallstelle drei Geschäftsleute aus dem Raum Offenbach beim Absturz eines zweimotorigen Kleinflugzeugs ums Leben gekommen. Als Unglücksursache wurde damals ein Pilotenfehler ebenfalls im Nebel vermutet.

    Im Juni 2010 starb beim Absturz eines Sportflugzeugs nahe des Flugplatzes ein 54 Jahre alter Passagier. Der 56 Jahre alte Pilot, der wegen eines Strömungsabrisses nach einem Steigflug die Kontrolle über die einmotorige Maschine verloren hatte, wurde schwer verletzt. jafu, dpa

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