Fast zwei Jahre nach dem rätselhaften Absturz einer französischen Linienmaschine über dem Atlantik sind im Meer Wrackteile des Flugzeugs entdeckt worden. Dies teilte die Luftfahrtermittlungsbehörde BEA am Sonntagabend in Paris mit. Ermittler vor Ort hätten die Teile zweifelsfrei dem am 1. Juni 2009 verunglückten Airbus A330 von Air France zugeordnet. Bei dem Absturz waren 228 Menschen getötet worden. BEA-Chef Jean-Paul Troadec äußerte die Hoffnung, dass nun doch noch der Flugschreiber und der Stimmrekorder der Unglücksmaschine gefunden werden könnten. Das "Feld" im Meer mit den entdeckten Wrackteile sei relativ klein, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Deshalb gebe es die Hoffnung, dass nun auch die Blackbox gefunden werde.
Die Air-France-Maschine war auf dem Weg von Brasilien nach Frankreich ins Meer gestürzt. Für das Unglück werden teilweise fehlerhafte Sensoren zur Messung der Geschwindigkeit verantwortlich gemacht.
Bei der am 25. März gestarteten neuen Suchaktion im Atlantik wurden nun die Wrackteile entdeckt. (AFP)