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Promi-Ehe: Sie waren Kaliforniens Vorzeigepaar

Promi-Ehe

Sie waren Kaliforniens Vorzeigepaar

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    Sie waren ein Paar mit Glamour-Faktor: Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver. Trotz Trennung wollen sie "an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten".
    Sie waren ein Paar mit Glamour-Faktor: Arnold Schwarzenegger und Maria Shriver. Trotz Trennung wollen sie "an der Zukunft unserer Beziehung arbeiten". Foto: dpa

    Washington Als seine Amtszeit als Kaliforniens Gouverneur endete, war das Haushaltsdefizit des US-Staats größer denn je. Zuletzt war auch Arnold Schwarzeneggers Ehe mit Maria Shriver am Ende. Kaliforniens Glamour-Paar geht künftig getrennte Wege. Schon den 25. Hochzeitstag Ende April hatten beide nicht mehr an die große Glocke gehängt. In einer knappen Erklärung gaben beide jetzt ihre Trennung bekannt. „Nach vielem Nachdenken, Diskussionen und Gebeten sind wir zu dieser Entscheidung gekommen.“ Um ihre vier Kinder im Alter von 14, 18, 20 und 21 Jahren, „das Licht und das Zentrum unseres Lebens“, wollen sie sich weiter gemeinsam kümmern.

    Aus der Villa in Brentwood bei Los Angeles ist Shriver, eine Nichte John F. Kennedys, inzwischen ausgezogen. Geräuschlos, ohne öffentliches Gezeter, endete eine Bilderbuchehe zweier ungleicher Partner. Nach Informationen der Los Angeles Times leben der 63-jährige Schwarzenegger und die acht Jahre jüngere Shriver bereits getrennt, seitdem der gebürtige Österreicher Anfang des Jahres aus dem Amt des Gouverneurs ausschied. Shriver durchlebte da gerade eine ohnehin schwierige Zeit. Sie habe sehr unter dem Tod ihres Vaters Sargent Shriver, des Gründers des US-Friedenskorps, im Januar gelitten, berichtet das Blatt.

    Sie, die Tochter aus stramm demokratischem, elitärem Elternhaus, er, der bekennende Republikaner mit konservativen Überzeugungen – die Verbindung zwischen dem Muskelberg aus der Steiermark und der vornehmen Tochter aus der Kennedy-Dynastie zog bei der Hochzeit auf Cape Cod in Massachusetts Tausende von Schaulustigen an.

    Für den Filmstar Schwarzenegger war die Heirat in den Kennedy-Clan die Eintrittskarte für die Mitgliedschaft im Klub der amerikanischen Aristokratie. „Komm nach Amerika, arbeite hart und heirate eine Kennedy“ – in diesem Dreiklang sah der Immigrant aus Graz, der seinen harten Akzent bis heute nicht loswurde, zu Recht den Schlüssel für den eigenen gesellschaftlichen Aufstieg. Ohne die Rückendeckung seiner überaus populären Frau hätte Arnold den Kostümwechsel vom Filmset auf die politische Bühne auch gewiss kaum geschafft.

    Aufgebracht war Maria, als ihr Mann nach dem Ende seiner Filmkarriere für die Republikaner Kaliforniens höchstes Staatsamt erobern wollte. Doch loyal, wie es Kennedy-Frauen stets getan hatten, wenn ihre Männer höchste Ämter anstrebten, stützte sie ihn in seinen Ambitionen. Die Demokratin mit dem Strahlelächeln war sein Trumpf im Wahlkampf. Mit dieser Frau an seiner Seite, die ihren Job als TV-Journalistin erst nach seinem Wahlsieg aufgab, schaffte Schwarzenegger tatsächlich den Sprung auf Kaliforniens Gouverneurssessel.

    Maria Shriver machte sich als First Lady Kaliforniens einen Namen, gründete Frauenprojekte und half kräftig nach, ihren Arnold auf die grüne Umweltschiene zu schieben. Doch als er sein Amt im Januar nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit räumte, waren selbst Parteifreunde froh, dass Schwarzeneggers Zeit in der Hauptstadt Sacramento endlich abgelaufen war.

    Auch Maria Shriver ertrug Schwarzenegger wohl nicht länger. Gerüchte über Affären ihres Mannes sollen ihr zu schaffen gemacht haben. „Es ist so aufreibend, nicht zu wissen, was man als Nächstes tun soll“, klagte sie gegenüber Anhängern Ende März auf einem Video auf Youtube. Den Ehering hatte sie da schon abgelegt.

    Er wiederum füllt die Leere seither mit hektischer Aktivität. Verträge für drei Filme, darunter auch eine „Terminator“-Fortsetzung, hat er unterschrieben. Seit er aus dem Amt schied, jettet er rastlos um die Welt. Ein wenig sieht es so aus, als sei er auf der Flucht.

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