Die Polizei ermittelt
Bartholomä Es war eine richtige Armee aus Schneemännern: 130 stattliche Kerle. Doch einem Angriff von Vandalen hatten sie wenig entgegenzusetzen. Nach einem Schneemann-Wettbewerb im baden-württembergischen Bartholomä bei Heidenheim haben Unbekannte die Figuren allesamt zerstört. „Die Schneemann-Armee von Bartholomä muss sich Vandalen geschlagen geben“, berichteten die Veranstalter enttäuscht auf ihrer Internetseite. Die Polizei ist längst auf der Suche nach den Tätern. Doch eine heiße Spur gebe es bislang nicht, sagte ein Polizeisprecher gestern.
Es war ein prächtiges Bild: 130 Schneemänner mit Hut und Schal standen auf einer Wiese in der Nähe des Ortes. Hunderte Menschen hatten den Wettbewerb verfolgt, bei dem sechs Mannschaften um die Wette Schneekugeln rollten, stapelten und mit Möhren-Nase und Stein-Augen verzierten. Doch in der Nacht zum Sonntag kamen die Vandalen. „Man muss sich immer wieder wundern, zu was für einer Energie einige Menschen in der Lage sind“, sagte der Polizeisprecher. Ein regelrechtes „Schlachtfest unter den Schneemännern“ hätten die Täter angerichtet.
Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Allerdings geht es dabei nur um ein Zelt, einen Heizpilz und einige Stehtische, die umgeworfen wurden. „Die Schneemänner stellen aus unserer Sicht keinen Wert dar, der finanziell zu bemessen ist. Wo kein Wert ist, kann man auch nichts kaputt machen. Und wo man nichts kaputt machen kann, da gibt es auch keine Sachbeschädigung“, so der Polizeisprecher. (dpa)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.|
|
|
|
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: