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Verstrahlt?: Angst vor Strahlung: Japan stoppt Verkauf von Lebensmitteln

Verstrahlt?

Angst vor Strahlung: Japan stoppt Verkauf von Lebensmitteln

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    In Japan steigt die Angst vor verstrahlten Lebensmitteln. In vier Präfekturen wurde nach dem Unfall im Atomkraftwerk Fukushima jetzt der Verkauf gestoppt.
    In Japan steigt die Angst vor verstrahlten Lebensmitteln. In vier Präfekturen wurde nach dem Unfall im Atomkraftwerk Fukushima jetzt der Verkauf gestoppt. Foto: dpa

    Angst vor Strahlung: Wegen erhöhter Strahlenbelastung  ist rund um das havarierte Atomkraftwerk  Fukushima der Verkauf und Export einiger Produkte vorerst  gestoppt worden. Davon Betroffen seien Milch und zwei grüne Gemüsesorten  in vier Präfekturen, in denen erhöhte  Strahlungswerte gemessen worden seien, erklärte Regierungssprecher Yukio Edano. Die Belastung sei jedoch gesundheitsgefährdend, erklärte Edano. Bei den verstrahlten  Produkten handelt es sich den Angaben zufolge um Spinat und das  japanische Blattgemüse Kakina aus den Präfekturen Fukushima,  Ibaraki, Tochigi und Gunma sowie um Milch aus Fukushima. Spinat wird bereits seit Samstag nicht mehr verkauft.

    Nachdem am Samstag bereits leicht erhöhte radioaktive Jod- und  Cäsiumwerte im Trinkwasser in Tokio festgestellt worden waren,  wurde am Montag zudem ein Wert radioaktiven Jods im Wasser eines  Dorfes in 40 Kilometern Entfernung des Kraftwerks gemessen. Er lag  mehr als drei Mal über dem erlaubten Grenzwert.

    Strahlung: Milch und Spinat betroffen

    Derweil kündigte Taiwan schärfere Kontrollen japanischer  Produkte an, nachdem zuvor in einer Lieferung Bohnen erhöhte  Radioaktivitätswerte gemessen worden waren. Es war das erste Mal  seit dem Beginn der Probleme am havarierten Kraftwerk Fukushima,  dass kontaminierte Lebensmittel außerhalb Japans gemeldet wurden.  Alle Importe von frischem und tiefgefrorenem Obst und Gemüse,  Meeresfrüchten und Milchprodukten sowie Mineralwasser aus Japan  würden kontrolliert, teilte das taiwanesische  Gesundheitsministerium am Montag mit. Auch industriell verarbeitete  Nahrungsmittel wie Fertignudeln, Schokolade, Reiskräcker und Kekse,  würden genauer untersucht.

    Über zwei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima steigt derweil Rauch auf. Die Lage scheint sich wieder zu verschärfen. Alle Ereignisse können Sie in unserem Liveticker verfolgen.

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