Samstag, 18. Mai 2013

08. Mai 2012 12:19 Uhr

Arabischer Frühling

Artillerie-Attacken in Syrien gemeldet

Einen Tag nach den Parlamentswahlen in Syrien melden Aktivisten Artillerie-Attacken auf die Protesthochburgen. Derweil verzögert sich die Bekanntgabe des Wahlergebnisses.

syrische Aktivisten berichten von Artillerieangriffen auf die Protesthochburgen Hama, Homs, Idlib und dem Umland von Damaskus.

Einen Tag nach der umstrittenen Parlamentswahl in Syrien haben die Regierungstruppen ihre Angriffe auf die Protesthochburgen wieder intensiviert. Das meldeten Aktivisten aus mehreren Provinzen am Dienstag. Ihren Angaben zufolge seien durch Schüsse und Artillerieattacken in Hama, Idlib, Homs und im Umland von Damaskus insgesamt sieben Menschen getötet worden.

Unterdessen schleppt sich die ursprünglich für Dienstagabend vorgesehene Bekanntgabe des Ergebnisses der Wahl vom Montag noch hin. Die Parlamentswahl wurde von der Protestbewegung boykottiert. In Damaskus hieß es, vor Mittwoch sei mit Ergebnissen nicht zu rechnen.

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Wie die regierungsamtliche Zeitung «Al-Thawra» berichtete, sollte die Wahl in zwei Bezirken der Hauptstadt Damaskus am Dienstag wiederholt werden. Die Wahlkommission habe in beiden Wahllokalen Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Die Protestbewegung, die sich im März 2011 im Windschatten des Arabischen Frühlings formiert hatte, will den Sturz des Regimes von Präsident Baschar al-Assad erreichen. In dem blutigen Konflikt der inzwischen teilweise bewaffneten Regimegegner mit Assad's Sicherheitskräften sollen bereits etwa 10 000 Menschen getötet worden sein. dpa /AZ

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