In der syrischen Hauptstadt Damaskus ist am Dienstag eine Autobombe explodiert. Wie der staatliche Fernsehsender Al-Ichbarija berichtete, wurde dabei mindestens drei Menschen verletzt. Der Sprengsatz im Geschäftsviertel Mardsche sei von einer "bewaffneten Terrorgruppe" gezündet worden, hieß es in dem Bericht. Durch die Explosion seien auch umliegende Gebäude beschädigt worden.
Die syrische Führung um Präsident Baschar al-Assad lässt seit mehr als einem Jahr eine Protestbewegung brutal unterdrücken. Die Regierung in Damaskus rechtfertigt das Vorgehen gegen die Opposition mit dem Kampf gegen "Terroristen", die sie auch immer wieder für Anschläge verantwortlich macht. Ein Vorauskommando einer UN-Beobachtermission, das seit gut einer Woche im Land ist, hatte am Montag mit der Erkundung der Umgebung von Damaskus begonnen. afp