Nordkorea - Zehn Fakten zum kommunistisch besetzten Land
Nordkorea heißt ausführlich Demokratische Volksrepublik Korea.
Nordkorea ist einer der wenigen letzten stalinistischen Staaten.
Hauptstadt von Nordkorea ist Pjönjang.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Korea aufgeteilt in eine US-amerikanische und sowjetische Besatzungszone.
Der Korea-Krieg zwischen 1950 und 1953 zementierte die Spaltung zwischen dem Norden und Südkorea.
Die drei bisherigen Staatsführer Nordkoreas heißen: Kim Il-Sung, Kim Jong-Il und Kim Jong-Un.
Das Land hat etwa 24 Millionen Einwohner, die auf einer Fläche von 122.762 Quadratkilometern leben.
Nordkorea grenzt an Südkorea, China und auf wenigen Kilometern Länge auch an Russland.
Die Nordkoreaner sind traditionell Buddhisten und Konfuzianisten. Mittlerweile dürfte aber ein großer Teil durch den Stalinismus konfessionslos sein.
Die Flagge des kommunistischen Landes ist blau, rot und weiß mit einem Roten Stern.
Birmas Führung will sich nach südkoreanischen Angaben an die UN-Sanktionen gegen Nordkorea halten und den Waffenhandel mit dem kommunistischen Staat einstellen. Das habe der birmanische Präsident Thein Sein seinem südkoreanischen Amtskollegen Lee Myung Bak zugesichert, teilte das Präsidialamt am Dienstag in Seoul mit. Die beiden Staatschefs hatten sich am Montag in Birmas Hauptstadt Naypyidaw getroffen.
Seoul: Birma will Waffenhandel mit Nordkorea einstellen
Die Atomwaffenstaaten der Welt
Neben den fünf offiziellen Atommächten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China gelten auch Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea als Besitzer nuklearer Sprengköpfe. Nach Schätzung der Federation of American Scientists (FAS) gibt es weltweit rund 19.500 Sprengköpfe (Atombomben), von denen 4830 einsatzbereit sind.
Atomstaat / Sprengköpfe / davon einsatzbereit
Russland 10.000 2430
USA 8500 1950
Frankreich 300 290
China 240 unbekannt
Großbritannien 225 160
Pakistan 90 bis 110 unbekannt
Indien 80 bis 110 unbekannt
Israel 80 unbekannt
Nordkorea weniger als 10 unbekannt (dpa)
Thein Sein sagte laut Angaben aus Seoul weiter, sein Land habe jahrelang konventionelle Waffen aus Nordkorea bezogen. Es habe aber niemals eine Zusammenarbeit beider Länder im Nuklearbereich gegeben. Birma wolle nun der Resolution 1874 des UN-Sicherheitsrats Folge leisten. Die Resolution war 2009 nach dem zweiten Atomwaffentest in Nordkorea beschlossen worden. Sie verschärfte das bereits 2006 nach dem ersten nordkoreanischen Atomtest verhängte Waffenembargo gegen Pjöngjang.
Erster Besuch seit 29 Jahren
Es war der erste Besuch eines südkoreanischen Präsidenten in Birma seit 29 Jahren. Er traf während seines zweitägigen Besuchs am Dienstag auch Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in der Hafenstadt Rangun. Birmas Präsident Thein Sein verfolgt seit seinem Amtsantritt im vergangenem Jahr einen Reformkurs in der früheren Militärdiktatur.
Nordkorea vor neuem Atomwaffentest
IAEO: Die Internationale Atomenergie-Organisation
Die IAEO heißt auf Englisch International Atomic Energy Agency, IAEA.
Sie ist eine autonome Organisation innerhalb des Systems der Vereinen Nationen (United Nations, UN).
Das Hauptquartier der Internationalen Atomenergie-Organisation ist in Wien, Österreich.
Sie wurde am 29. Juli 1957 gegründet.
Die Organisation soll "den Beitrag der Kernenergie zu Frieden, Gesundheit und Wohlstand weltweit beschleunigen und vergrößern".
Weiteres Ziel der Internationalen Atomenergie-Organisation ist es, die militärische Nutzung der Atomkraft durch Kontrollen zu verhindern.
Homepage: www.iaea.org
Die letzten drei Generaldirektoren: Hans Blix, Mohammed el-Baradei, Yukiya Amano.
Ab Frühjahr 1970 übernahm die IAEO die Überwachung des Atomwaffen-Sperrvertrags.
Nordkorea hat seine Mitgliedschaft in der IAEO 1994 gekündigt.
Nordkorea soll vor dem dritten Atomwaffentest stehen. Eine Vereinbarung mit den USA, seine Nuklearambitionen im Gegenzug für Nahrungsmittelhilfen auszusetzen, ließ Pjöngjang platzen. Am Rande des G-8-Treffens bietet sich für Obama die Gelegenheit zu Gesprächen mit Japan und Russland, die gemeinsam mit China und Südkorea in die auf Eis liegenden Sechsergespräche zum Atomprogramm Nordkoreas eingebunden waren. dpa/afp/AZ