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Tiere im Parlament?: Bundestagabgeordnete wollen Hunde mitbringen

Tiere im Parlament?

Bundestagabgeordnete wollen Hunde mitbringen

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    Hunde im deutschen Bundestag? Wenn es nach einigen Abgeordneten geht, könnte das schon bald Realität sein.
    Hunde im deutschen Bundestag? Wenn es nach einigen Abgeordneten geht, könnte das schon bald Realität sein. Foto: Jens Schierenbeck (dpa)

    Der Bundestag kommt auf den Hund: 15 Abgeordnete von SPD und Grünen haben sich einem Medienbericht zufolge an Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) gewandt, weil sie ihre Hunde künftig mit in das Hohe Haus bringen wollen. Dazu ist eine Änderung der Hausordnung nötig, die bislang nur Blindenhunde im Bundestag zulässt.

    Bundetagsabgeordnete wollen Hausordnung ändern

    "Wir wollen die Bedeutung von Heimtieren im Arbeitsalltag fördern, auch im Deutschen Bundestag", sagte der Sprecher der Gruppe, Heinz Paula (SPD), dem Blatt. In einem von Paula verfassten Brief wird Lammert gebeten, "dem Wunsch vieler Abgeordneter nachzukommen und die Hausordnung des Deutschen Bundestages dahingehend zu ändern, dass das Mitbringen von Hunden zulässig ist".

    Parlamentsabgeordnete: "Mein Hund ist mein Freund"

    Mitstreiterin Silvia Schmidt (SPD) sagte der Zeitung: "Mein Hund ist mein Freund. Er braucht meine Nähe, und ich brauche seine." Der CDU-Politiker Franz-Josef Holzenkamp reagierte mit Kopfschütteln: "Den Anfang machen die Hunde. Irgendwann stehen dann die Hamsterkäfige im Plenarsaal oder streunen die Katzen durch den Bundestag?" Das Parlamentspräsidium wollte sich dem Bericht zufolge zu dem Vorstoß zunächst nicht äußern. dpa/AZ

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