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Daniel Rousta und die "FDPisser": Nun ist er seinen Job los

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Daniel Rousta und die "FDPisser": Nun ist er seinen Job los

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    Hintergrund der Entlassung des Ministerialdirektors: Daniel Rousta hatte im Sozialen Netzwerk Facebook beleidigende Kommentare gepostet und war deshalb in Kritik geraten.
    Hintergrund der Entlassung des Ministerialdirektors: Daniel Rousta hatte im Sozialen Netzwerk Facebook beleidigende Kommentare gepostet und war deshalb in Kritik geraten. Foto: dpa

    Daniel Rousta hat seinen Job wegen Äußerungen auf Facebook verloren: Der Baden-Württembergische Wirtschaftsminister Nils Schmid hat seinen Amtschef entlassen.

    Daniel Rousta: Äußerungen über Bettina Wulffs Po

    Ein Ministeriumssprecher teilte am Samstag lediglich mit, dass Schmid SPD-Politiker Rousta Gelegenheit gegeben habe, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen, und ihn anschließend entlassen habe. Hintergrund der Entlassung des Ministerialdirektors: Daniel Rousta hatte im Sozialen Netzwerk Facebook beleidigende Kommentare gepostet und war deshalb in Kritik geraten.

    Rousta bei Facebook: "Game over"

    Der 38 Jahre alte Daniel Rousta war in die Schlagzeilen geraten, weil er unter anderem die Liberalen im Zuge der gescheiterten Schlecker-Rettung als "FDPisser" bezeichnet hatte. Aber Rousta zog auch den Zorn der CDU auf sich. Die CDU hatte Rousta verdeckten Sexismus vorgeworfen, weil er ein Foto der gebückten Ex-Bundespräsidenten-Gattin Bettina Wulff im kurzen, geschlitzten Kleid mit den Worten kommentiert habe: "Es war nicht alles schlecht." Daniel Rousta selbst konnte es nicht lassen seinen Rauswurf auf Facebook mit den Worten zu kommentieren: "Game over".

    Daniel Rousta: Zukunft ungewiss

    Die Zukunft von Daniel Rousta ist nun erst einmal ungewiss. Da ihn Minister Nils Schmid (SPD) nach Paragraf 23 Abs. 1 Nr. 2 des sogenannten Gesetzes zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern entlassen hat, war Rousta zu kurz im Amt, um in den Ruhestand oder einstweiligen Ruhestand versetzt werden zu können. Experten gehen davon aus, dass Rousta die ersten drei Monate das volle Gehalt bekommt.

    Gemäß den Grundgehaltssätzen in Baden-Württemberg bekam er - als Ministerialdirektor zur Besoldungsgruppe B9 zählend - zuletzt monatlich 9683,57 Euro. Maximal bis zu 15 Monate werde er weiter bezahlt - allerdings mit Abschlägen, hieß es weiter. Das genaue Gehalt und die Frist muss das Landesamt für Besoldung und Versorgung regeln. (dpa, AZ)

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