Siebers ist von Anfang an dabei. Gewerkschaftsarbeit ist ihm praktisch in die Wiege gelegt worden: „Ich bin im Ruhrgebiet geboren. Mein Vater war Stahlarbeiter bei Thyssen. Bei uns war jeder in der Gewerkschaft.“ Siebers ist überzeugt davon, dass die Beschäftigten ihr Geschick selbst in die Hand nehmen müssen, um in einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Privatisierung, Preisdruck und Wettbewerb geprägt sei, nicht unterzugehen. „Und ich bin mir sicher, dass dieser Streik ein gutes Ende nimmt, sonst würde ich nicht kämpfen.“ Schließlich gibt es Schöneres: Spaziergänge mit Ehefrau und Hund im tiefen Westerwald, wo Siebers lebt und Kräfte für seine Gewerkschaftsarbeit sammelt.
Porträt Markus Siebers