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Hamburg: Der Zaun gegen Obdachlose kommt weg

Hamburg

Der Zaun gegen Obdachlose kommt weg

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    Der umstrittene Stahlzaun erhitzt seit Tagen die Gemüter. Der Platz unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli ist seit Jahren Schlafplatz und Aufenthaltsort für Obdachlose. Jetzt steht dort ein 20 Meter langer, 2,80 Meter hoher und rund 18 000 Euro teurer Stahlzaun.
    Der umstrittene Stahlzaun erhitzt seit Tagen die Gemüter. Der Platz unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli ist seit Jahren Schlafplatz und Aufenthaltsort für Obdachlose. Jetzt steht dort ein 20 Meter langer, 2,80 Meter hoher und rund 18 000 Euro teurer Stahlzaun. Foto: dpa

    Der umstrittene Stahlzaun gegen Obdachlose in Hamburg-St. Pauli wird nach gut einer Woche wieder abgebaut. "Wir haben heute mit dem Abbau begonnen", sagte eine Behördensprecherin am Freitag. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatte den Zaun nach Beschwerden von Anwohnern errichtet, damit Obdachlose nicht länger unter einer Brücke in der Nähe des Hafens übernachten.

    Gegen den 20 Meter langen und 2,80 Meter hohen Zaun hatte es massive Proteste und Demonstrationen gegeben. Der Platz unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli ist seit Jahren Schlafplatz und Aufenthaltsort für Obdachlose. Das SPD-geführte Bezirksamt Mitte hatte den Zaun nach Beschwerden von Anwohnern errichtet, um Obdachlose am Übernachten unter einer Brücke in der Nähe des Hafens zu hindern.

    Mit dem Abbau "werden vonseiten des Bezirks die bestmöglichen Startbedingungen für den runden Tisch geschaffen", erklärte Schreiber.

    Von Dienstag an sollen im Moderationsverfahren alternative Lösungen entwickelt werden. Der rund 18.000 Euro teure Stahlzaun werde aber auf keinen Fall wieder aufgebaut, sondern solle an anderer Stelle wieder verwendet werden, hieß es. AZ/dpa

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