Der umstrittene Stahlzaun gegen Obdachlose wird nach gut einer Woche wieder abgebaut. In Hamburg wird nun nach einer alternativen Lösung gesucht.



Der umstrittene Stahlzaun gegen Obdachlose in Hamburg-St. Pauli wird nach gut einer Woche wieder abgebaut. "Wir haben heute mit dem Abbau begonnen", sagte eine Behördensprecherin am Freitag. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte hatte den Zaun nach Beschwerden von Anwohnern errichtet, damit Obdachlose nicht länger unter einer Brücke in der Nähe des Hafens übernachten.
Gegen den 20 Meter langen und 2,80 Meter hohen Zaun hatte es massive Proteste und Demonstrationen gegeben. Der Platz unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli ist seit Jahren Schlafplatz und Aufenthaltsort für Obdachlose. Das SPD-geführte Bezirksamt Mitte hatte den Zaun nach Beschwerden von Anwohnern errichtet, um Obdachlose am Übernachten unter einer Brücke in der Nähe des Hafens zu hindern.
Mit dem Abbau "werden vonseiten des Bezirks die bestmöglichen Startbedingungen für den runden Tisch geschaffen", erklärte Schreiber.
Von Dienstag an sollen im Moderationsverfahren alternative Lösungen entwickelt werden. Der rund 18.000 Euro teure Stahlzaun werde aber auf keinen Fall wieder aufgebaut, sondern solle an anderer Stelle wieder verwendet werden, hieß es. AZ/dpa
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