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Schwindende Kaufkraft: Deutsche Rentner driften in die Armut ab

Schwindende Kaufkraft

Deutsche Rentner driften in die Armut ab

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    Im Ruhestand.
    Im Ruhestand.

    Der Negativ-Trend bei der Kaufkraft der Rentner geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor. Das berichtet die  Süddeutsche Zeitung.

    Linken-Chef Klaus Ernst sagte der Zeitung: "Auf Deutschland rollt eine Welle der Altersarmut zu. Wenn die Renten weiter in dem Tempo  sinken, dann liegt die Durchschnittsrente in zehn Jahren unter  der  Grundsicherung." Er plädierte für eine neue Rentenformel, die die Ruheständler vor Inflationsverlusten schützt, und eine Mindestrente,  damit niemand in Altersarmut fällt.

    Laut dem Medienbericht stiegen die Preise von 2001 bis 2010 um durchschnittlich 1,36 Prozent pro Jahr. Im gleichen Zeitraum legten die gesetzlichen  Altersbezüge um jährlich 0,82 Prozent zu. Werden die Beiträge zur  Kranken- und Pflegeversicherung berücksichtigt, die die Rentner zu zahlen haben, betrug das Plus lediglich 0,56 Prozent jährlich. Nach  Berechnungen der  Linken ist der Wert der Renten damit seit 2001 real um sieben Prozent gefallen.dapd/AZ

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