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Persönliche Konsequenzen: Drohungen: Bahn-Projektleiter bei Stuttgart 21 schmeißt hin

Persönliche Konsequenzen

Drohungen: Bahn-Projektleiter bei Stuttgart 21 schmeißt hin

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    Zwei Tage nach dem Wahlerfolg von Grün-Rot in Baden-Württemberg hat die Bahn einen Baustopp für das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 verhängt. dpa
    Zwei Tage nach dem Wahlerfolg von Grün-Rot in Baden-Württemberg hat die Bahn einen Baustopp für das umstrittene Milliardenprojekt Stuttgart 21 verhängt. dpa

    Hany Azer hört auf eigenen Wunsch bei Stuttgart 21 auf. Das teilte die Bahn am Montag in Berlin mit.

    Was steckt hinter der Amtsaufgabe des Stuttgart 21-Projektleiters?

    In der Begründung heißt es, dass sich der Projektleiter Azer während seiner Arbeit immer wieder persönlichen Anfeindungen bis hin zu Drohungen ausgesetzt gesehen habe. Offenbar konnte Hany Azer zuletzt nur unter Personenschutz des Konzerns arbeiten.

    Bahnchef Rüdiger Grube bedauerte die Entscheidung des  Ingenieurs. Der Bahnchef lobte den hohen technischen Sachverstand und den beispiellosen persönlichen Einsatz Azers. Dieser habe das Projekt im  April 2008 in einer sehr schwierigen Phase übernommen.  Zuvor hatte er den Angaben zufolge die Gesamtverantwortung für verschiedene Großprojekte in Berlin, zuletzt für die  Nord-Süd-Verbindung und den Berliner Hauptbahnhof, der unter seiner  Leitung pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Betrieb gehen konnte. Azer soll nun eine andere Aufgabe bei der Deutschen  Bahn übernehmen. Einen Nachfolge an der Spitzes des Projektes  "Stuttgart 21" gibt es noch nicht. dapd

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