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Sicherheitslücke: Hacker tricksen neuen Personalausweis aus

Sicherheitslücke

Hacker tricksen neuen Personalausweis aus

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    Der neue elektronische Personalausweis kommt. Trotz Kritik.
    Der neue elektronische Personalausweis kommt. Trotz Kritik. Foto: DPA

    Am 1. November kommt der neue elektronische Personalausweis. Doch schon im Vorfeld hagelt es Kritik. Hacker zeigten jetzt, wie einfach die PIN geknackt werden kann.

    Geht es um die eigenen Daten sind die Deutschen besonders Vorsicht. Da möchte man sich am Liebsten die Ohren zu halten, wenn der Chaos Computer Club (CCC) über die erheblichen Sicherheitslücken der neuen Personalausweise berichtet. Anscheinend gibt es eine Schwachstelle im Identifizierungssystem.

    Von heimischen Computern soll in Zukunft das Abschließen von Versicherungen oder Onlineshopping erleichtert werden. Doch solange sich die Karte im Lesegerät befindet, kann sich ein potenzieller Hacker als Besitzer der Geheimnummer ausgeben und die PIN des Ausweises ändern. Der eigentliche Besitzer hat dann keinen Zugang zu seinen Daten mehr.

    Das zuständige Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) räumte ein, dass es grundsätzlich möglich sei, beim Einsatz eines einfachen Lesegerätes mit Hilfe einer "Trojaner"-Schadsoftware eine PIN auszuspähen, die am PC eingetippt wird.

    Allerdings könne ein Online-Krimineller dabei keine Geschäfte im Internet abschließen, weil dafür eine separate Signatur-Funktion aktiviert werden müsse. Unter keinen Umständen könne ein Angreifer Einblick in die persönlichen Daten des Ausweis-Inhabers bekommen, da sie verschlüsselt übermittelt würden, betonte Bender.

    Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen seien laut BSI kein Thema. Der einzige Weg sich vor Angriffen zu schützen, ist nach wie vor die Schadsoftware bei seinem Computer stets auf dem aktuellen Stand zu halten. AZ

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