Wie der "Express" berichtet, hatte Wikileaks am 24. April verschiedenen Medien Verhörkaten aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo zugespielt.
Laut "20min.ch" waren darin auch Informationen über einen Libyer enthalten, der als offizieller Bote von Osama bin Laden gearbeitet hatte. Aus den Akten ging hervor, dass er nach Abbottabad gezogen war. In dieser Stadt war bin Laden am Sonntag getötet worden.
Demnach hätte bin Laden wissen können, dass sich die USA bei der Suche nach ihm auf die Stadt konzentrieren würde, in der er sich versteckt hielt. In seinem Unterschlupf soll der 54-Jährige angeblich ohne Telefon und Internet gelebt haben. Möglich, dass er die Informationen gar nicht erhielt. Durch seinen Tod endete die fast zehnjährige Jagd auf den meistgesuchten Terroristen der Welt. AZ