Bei einem Luftangriff ist am Sonntag ein führender Al-Kaida-Terrorist getötet worden. Fahd al-Quso stand wegen eines Anschlags auf der FBI-Liste der Meistgesuchten.

Ein führender Al-Kaida-Terrorist ist bei einem Luftangriff am Sonntag im Jemen getötet worden. Nach Angaben der jemenitischen Botschaft in Washington wurde Fahd al-Quso auch wegen seiner Rolle beim Anschlag auf das US-Kriegsschiff «USS Cole» gesucht.
Bei dem Attentat am 12. Oktober 2000 kamen im Hafen von Aden 17 Matrosen ums Leben. Aufgrund dieses Anschlags stand er auch auf der Liste des FBI der Meistgesuchten. Fahd al-Quso galt als einer der führenden Köpfe der Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel und war einer der meist gesuchten Terroristen im Jemen.
Nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN bestätigte Al-Kaida den Tod des 37-Jährigen. Fahd al-Quso sei getötet worden, als er im Auto in der südöstlichen Provinz Schabwa unterwegs war.
Dies wurde von einem örtlichen Stammesführer am Sonntagabend bekanntgegeben und durch eine elektronische Kurznachricht Al-Kaidas bestätigt. Der Luftangriff mit Raketen erfolgte demnach in der Provinz Schabwa im Osten Jemens. Getötet wurden demnach auch zwei Leibwächter al-Kusos. AZ/dpa/AFP
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