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US-Amerikaner feiern: Jubel am Weißen Haus und am Ground Zero

US-Amerikaner feiern

Jubel am Weißen Haus und am Ground Zero

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    Jubel am Ground Zero in New York nach der Todesnachricht von Osama bin Laden
    Jubel am Ground Zero in New York nach der Todesnachricht von Osama bin Laden Foto: Justin Lane

    Washington im Freudenrausch: Jubelnde Massen feiern den Tod des Topterroristen Osama Bin Laden auf den Straßen der amerikanischen Hauptstadt. Die Nachricht zog am späten Sonntagabend Hunderte Amerikaner ins Stadtzentrum. Mit wehenden Flaggen zogen sie singend und tanzend ums Weiße Haus, wo US-Präsident Barack Obama kurz vor Mitternacht die Nachricht an die Bevölkerung überbracht hatte.

    "Wir haben ihn, wir haben ihn", jubelten sie. "Am Ende gibt es doch Gerechtigkeit." Autoschlangen verstopften noch während Obamas Ansprache die Zufahrtswege in die Metropole. Die Sicherheitskräfte waren in höchster Alarmbereitschaft. Obama hatte seine Ansprache kurzfristig angesetzt. Bevor er sprach hatte der TV-Sender CNN die Nachricht über den Tod des Al Kaida-Chefs verbreitet.

    Jubel am Ground Zero in New York

    Wie vor dem Weißen Haus haben sich in der Nacht zum Montag auch auf Ground Zero in New York Hunderte Menschen versammelt, um das Ende von Terroristenchef Osama bin Laden zu feiern. Ground Zero ist der Ort, an dem einst die Zwillingstürme des World Trade Center standen. Terroristen hatten am 11. September zwei Flugzeuge in die Türme gesteuert, 2600 Menschen starben.

    Als sich die Nachricht vom Tod Bin Ladens verbreitete, strömten von Minute zu Minute immer mehr Bürger auf den Platz. Viele schwenkten US-Fahnen, und Champagnerflaschen wurden geköpft. "Was für ein wunderbarer Tag", rief ein New Yorker aus. "Endlich ist es so weit."

    Bürgermeister Bloomberg: Bedeutender Sieg

    Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hat den Tod von Terroristenchef Osama bin Laden als einen bedeutenden Sieg bezeichnet. Zugleich drückte er in der Nacht zum Montag die Hoffnung aus, dass die Entwicklung den Angehörigen der Opfer vom 11. September inneren Frieden bringe.

    "Die Tötung von Osama bin Laden verringert nicht das Leid, das die New Yorker und Amerikaner durch seine Hände erfahren haben", erklärte Bloomberg. "New Yorker haben fast zehn Jahre auf diese Nachricht gewartet. Es ist meine Hoffnung, dass sie etwas inneren Frieden und Trost für all jene bringt, die ihre Lieben am 11. September 2001 verloren haben." dpa

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