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Kredit- und Medienaffäre: Merkel spricht Wulff erneut ihr Vertrauen aus

Kredit- und Medienaffäre

Merkel spricht Wulff erneut ihr Vertrauen aus

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    Christian Wulff und Angela Merkel. Foto: Johannes Eisele dpa
    Christian Wulff und Angela Merkel. Foto: Johannes Eisele dpa

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in der Kredit- und Medienaffäre um Bundespräsidenten Christian Wulff abermals zu Wort gemeldet. Sie sprach ihm trotz aller Diskussionen um seine Person erneut ihr Vertrauen aus.

    Dass sie in keinster Weise für ein Abdanken des Bundespräsidenten ist, verdeutlicht ihre Antwort auf die Frage, wie viel Zukunft Wulff besitze. "Unser Bundespräsident wird viele weitere wichtige Akzente für unser Land und unser Zusammenleben setzen", sagte die CDU-Vorsitzende in einem Gespräch mit der "Bild am Sonntag"

    Bundeskanzlerin schließt Direktwahl des Bundespräsidenten aus

    Eine Direktwahl des Bundespräsidenten lehnte Merkel ab. In den USA oder Frankreich, wo der Präsident direkt gewählt werde, sei das Amt mit viel mehr Macht ausgestattet. "Der Bundespräsident hat in Deutschland eine ganz andere Rolle, zu der, wie ich finde, die Wahl durch die Bundesversammlung sehr gut passt. Sie gibt ihm größte Legitimität und Autorität, die Bundesrepublik ist damit über Jahrzehnte gut gefahren."

    Skandale und Affären deutscher Politiker

    Christian Wulffs Kredit-Affäre und der legendäre Anruf: Bundespräsident Wulff gerät wegen eines verheimlichten Privatkredits Ende 2011 in die Schlagzeilen. Anfang 2012 wird bekannt, dass Wulff mehrere Reportern mit "Krieg" gedroht habe, sollten sie über die Affäre berichten. Sein wütender Anruf bei Bild-Chaf Kai Diekmann wurde nicht nur zum Politikum, sondern auch zum Ziel von Häme und Spott.
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    Wulff steht seit Wochen wegen eines umstrittenen Immobilienkredits, den er während seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident von einem befreundeten Unternehmer annahm, sowie seinem Umgang mit der Affäre in der Kritik. Zuletzt ging es zudem um die Frage, ob die damalige Landesregierung die umstrittene Veranstaltungsreihe "Nord-Süd-Dialog" unterstützt hat. dpa/AFP/AZ

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