Startseite
Icon Pfeil nach unten
Politik
Icon Pfeil nach unten

In Haft wegen Vorwurf der Vergewaltigung: Neuer IWF-Chef gesucht: Rücktritt von Strauss-Kahn

In Haft wegen Vorwurf der Vergewaltigung

Neuer IWF-Chef gesucht: Rücktritt von Strauss-Kahn

  • |
  • |
  • |
    Dominique Strauss-Kahn, bisher Chef des Internationalen Währungsfonds IWF, hat seinen Rücktritt eingereicht
    Dominique Strauss-Kahn, bisher Chef des Internationalen Währungsfonds IWF, hat seinen Rücktritt eingereicht

    Dominique Strauss-Kahn tritt als IWF-Chef zurück. Der Internationale Währungsfonds teilte mit, dass Strauss-Kahn mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt eingereicht habe.

    In dem am späten Mittwochabend (Ortszeit) veröffentlichten Schreiben, weist Strauss-Kahn die Anschuldigungen gegen ihn erneut zurück. Der Schritt erfülle ihn mit "großer Traurigkeit", er fühle sich aber zum Rücktritt veranlasst. Er denke dabei an seine Familie und wolle den IWF schützen.

    Seine Anwälte haben unterdessen einen zweiten Kautionsantrag gestellt. Die Anhörung wurde für 14.15 Uhr Ortszeit am Donnerstag anberaumt. Der erste Kautionsantrag wurde von der Haftrichterin wegen Fluchtgefahr abgelehnt.

    In dem Kautionsantrag wird wie im ersten eine Million Dollar Kaution und das Tragen einer elektronischen Fußfessel angeboten. In dem Antrag vom Mittwoch wird zudem noch Hausarrest vorschlagen: Der 62-Jährige solle im Haus seiner Tochter Camille untergebracht werden, die in New York studiert. Laut Gerichtsunterlagen händigte Strauss-Kahn bereits seinen Pass aus.

    Eine weitere Anhörung war für Freitag anberaumt worden. An dem Tag läuft die Frist für die Staatsanwaltschaft ab, Anklage gegen Strauss-Kahn zu erheben.

    Ein Zimmermädchen in New York hat Strauss-Kahn beschuldigt, sie zum Oralsex gezwungen zu haben. Die Polizei hält sie für glaubwürdig. dapd

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden