Nymphen sind in der griechisch-römischen Mythologie meist in Gruppen auftretende weibliche Naturgeister, anmutige Verkörperungen der Landschaftsbild bzw. Elemente prägenden Erscheinungen und beseelenden Kräfte. Sie sind halb Götter, halb Menschen und treten als Geliebte oder in der Gefolgschaft von Göttern auf. Nymphen sind von bedingter Unsterblichkeit. Sie gehören in die Welt des Volksglaubens und -märchens. An Quellen, in Hainen und Grotten wurden sie kultisch verehrt.
Elfen sind im Wesen sehr unterschiedliche Zaubergeister. Verschiedene nordische Sagen geben ein schillerndes Bild der Elfen. Erst im 18. Jahrhundert wurde der Begriff Elfen in der Bedeutung anmutiger weiblicher Geister in die deutsche Literatur übernommen.
Feen sind magisch-mythologische, weibliche Wesen der Volkserzählung. In die Feen-Vorstellung sind unterschiedliche antike und indoeuropäische Traditionen eingegangen, wie Schicksalsglaube und Verehrung von Natur- und Elementargeistern sowie weisen Frauen.
(Quellen: Brockhaus Enzyklopädie; Meyers Enzyklopädisches Lexikon)