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Katastrophe im Kernkraftwerk: Regierung will Sperrzone um Fukushima durchsetzen

Katastrophe im Kernkraftwerk

Regierung will Sperrzone um Fukushima durchsetzen

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    Verlassene Stadt in der Nähe des Atomkraftwerks Fukushima. dpa
    Verlassene Stadt in der Nähe des Atomkraftwerks Fukushima. dpa

    Die japanische Regierung will verhindern, dass Bewohner die Sperrzone um die Atomruine in Fukushima betreten. Man erwäge, ein rechtlich bindendes Zutrittsverbot zu erlassen, gab Regierungssprecher Yukio Edano bekannt.

    Der Staat hat zwar im Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Atomkraftwerk eine Sperrzone verhängt. Dennoch kehren immer wieder ehemalige Bewohner trotz der akuten Gefahr durch radioaktive Strahlen in ihre ehemaligen Wohngebiete zurück, um Habseligkeiten herauszuholen.

    Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) wird das zerstörte japanische Atomkraftwerk in Fukushima kaum noch Radioaktivität freisetzen. Wenn alles nach Plan laufe, werde die Menge der Radioaktivität von Tag zu Tag abnehmen, sagte der IAEA-Sicherheitsexperte Denis Flory am Dienstag in Wien: "Die Gesamtmenge wird sich kaum vom heutigen Wert unterscheiden." In Fukushima habe es kurz nach dem Erdbeben einen hohen Ausbruch an Radioaktivität gegeben, nun werde die Strahlung noch auf niedrigem Level freigesetzt. Dies werde aber auch zurückgehen, sagte Flory.

    Der Fukushima-Betreiber Tepco hatte am Wochenende einen Fahrplan vorgelegt, wonach die Reaktoren in bis zu neun Monaten stabilisiert sein sollen. Die IAEA werde Japan gemeinsam mit internationalen Experten bei der Erreichung der Fahrplan-Ziele und einer Verbesserung der Situation unterstützen, sagte Flory.  dpa

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