Regividerm sorgt seit gut einer Woche für Schlagzeilen in
Deutschland
. In einer
mit dem Titel "Heilung unerwünscht" hatte der Autor
Klaus Martens
vergangenen Montag berichtet, dass die Pharma-Industrie die Einführung der Salbe über Jahre abgelehnt habe. Regividerm besteht großteils aus Vitamin B12 und Avocado-Creme und soll Opfern von
Neurodermitis
und Schuppenflechte Linderung verschaffen.Zwei Tage später trat Autor
Martens
dann in der ARD-Talkshow "
" mit
Frank Plasberg
auf. In der Sendung ging es um das Thema Impfung gegen
Schweinegrippe
. Am Rande durfte
Martens
dann noch einmal über seine Recherche-Ergebnisse berichten und Regividerm vorstellen. Das sorgte bereits in der Sendung für scharfen Protest bei Vertretern der Pharma-Industrie, die als Diskussionsteilnehmer geladen worden waren.
. Gleichzeitg geriet der
WDR
in die Kritik. Blogger
vor, kritische Aussagen zur Sendung in seinem Online-Forum "systematisch" zu löschen.Moderator
Frank Plasberg
hat inzwischen gegenüber dem "Spiegel" handwerkliche Fehler eingeräumt.
Martens
Auftritt in "
Hart aber fair
" hätte besser eingebettet werden müssen. Der Vorwurf, die Journalisten seien letztlich auf eine große PR-Kampagne - das Fach-Portal Meedia sprach gar von einem "
" - hereingefallen, konnte so nicht ausgeräumt werden. Zumal jetzt neue Fakten bekannt wurden: Die Schweizer Firma
Mavena
, die zwei Tage nach der ARD-Dokumentation scheinbar "in die Bresche sprang" und den Vertrieb von Regividerm bekanntgab, räumte mitterweile ein, die Markteinführung des Neurodermitis-Mittels schon lange geplant zu haben.
Gesundheits-Special: Regividerm und andere Mittel gegen Neurodermitis.