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Bosco Ntaganda: "Terminator" vom Kongo flüchtet in US-Botschaft

Bosco Ntaganda

"Terminator" vom Kongo flüchtet in US-Botschaft

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    Wegen zahlreicher Kriegsverbrechen während des Bürgerkriegs im Kongo vor knapp zehn Jahren wird Bosco Ntaganda gesucht. Er nennt sich "Der Terminator".
    Wegen zahlreicher Kriegsverbrechen während des Bürgerkriegs im Kongo vor knapp zehn Jahren wird Bosco Ntaganda gesucht. Er nennt sich "Der Terminator". Foto: Lionel Healing afp

    Es nutzte Bosco Ntaganda wohl nicht viel, dass er am Montag in Ruanda in eine US-Botschaft geflüchtet ist. Der mutmaßliche Kriegsverbrecher und Rebellenführer Bosco Ntaganda aus dem Kongo wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Wegen zahlreicher Kriegsverbrechen während des Bürgerkriegs im Kongo vor knapp zehn Jahren wird Bosco Ntaganda gesucht.

    Ntaganda: Massenvergewaltigungen und Kindersoldaten

    Der desertierte kongolesische General Ntaganda wird vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag unter anderem wegen Massenvergewaltigungen und des Einsatzes von Kindersoldaten gesucht. Er selbst nennt sich "Der Terminator".

    Kongos "Terminator" an den Internationalen Strafgerichtshof überstellt

    Das US-Außenministerium in Washington erklärte, dass Ntaganda an den Internationalen Strafgerichtshof überstellt werden wolle. "Wir arbeiten derzeit mit einigen Regierungen, darunter der ruandischen Regierung, um seine Bitte zu ermöglichen", sagte Außenamtssprecherin Victoria Nuland.

    Rebellen im Kongo

    Erst vor kurzem waren rund 600 Mitglieder der von Ntaganda gegründeten Rebellenorganisation M23 angesichts heftiger interner Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo ins benachbarte Ruanda geflohen. Unter den geflohenen Rebellen befinde sich auch der kürzlich entmachtete M23-Präsident Jean-Marie Runiga, teilte Mushikiwabo am Sonntag in Kigali mit. dpa/AZ

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