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Neonazi-Untersuchungsausschuss: Vorsitzender fordert intensivere Fahndung

Neonazi-Untersuchungsausschuss

Vorsitzender fordert intensivere Fahndung

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    Der Vorsitzende des Neonazi-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Edathy, hat eine intensivere Fahndung nach gesuchten Rechtsextremisten angemahnt.
    Der Vorsitzende des Neonazi-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Edathy, hat eine intensivere Fahndung nach gesuchten Rechtsextremisten angemahnt. Foto: dpa

    Die Sicherheitsbehörden müssen ihre  Fahndung nach flüchtigen und per Haftbefehl gesuchten Neonazis nach  Ansicht des Vorsitzenden des Neonazi-Untersuchungsausschusses, Sebastian Edathy (SPD), verstärken. "Man muss davon ausgehen, dass  einige der gesuchten Personen tickende Zeitbomben sind", sagte er vor dem Hintergrund der zehn  Morde der Neonazi-Gruppe Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). "Deshalb muss man den Fahndungsdruck erhöhen." Allerdings seien die  Behörden mittlerweile "dabei, das Thema ernster zu nehmen als  bisher", sagte Edathy.

    46 Rechtsextreme wurden seit Januar gefasst

    Der innenpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Wolfgang Wieland, erklärte: "Wir haben immer noch keine  Einschätzung von unseren Sicherheitsbehörden, insbesondere vom  Bundeskriminalamt, wer von den Gesuchten tatsächlich gefährlich  ist. Das fehlt uns und das wollen wir wissen. Das wird spätestens  den Untersuchungsausschuss beschäftigen." Wieland zeigte sich "beunruhigt". Am Donnerstag war die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion bekannt geworden. Danach sind seit Januar von den 160 per Haftbefehl gesuchten Rechtsextremisten 46 gefasst worden;  über 100 sind unverändert flüchtig. AZ, dpa

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