Am Wochenende kam es in Kaufbeuren und Neugablonz zu ingesamt drei versuchten Trickbetrügereien. Wie die Polizei berichtet, verwendeten die Betrüger am Samstag und Sonntag jedes Mal die gleiche Masche. Sie riefen bei ihren Opfern an und behaupteten in russischer Sprache, dass der Sohn der Angerufenen einen Unfall verursacht hätte, bei dem ein Kind verletzt worden sei.
Um eine Bestrafung oder Rache der Angehörigen des Kindes zu vermeiden, sollten die Angerufenen einen Geldbetrag bezahlen, der durch einen Boten umgehend an der Wohnungstüre abgeholt werde.
Bei zwei Versuchen blieben die Schockanrufer erfolglos. Bei einer der Angerufenen war der Sohn in der Wohnung anwesend, die andere hatte keinen Sohn. Im dritten Fall aber zahlte eine Frau einen vierstelligen Geldbetrag an den Abholer. Der Mann wird als ungefähr 30 bis 35 Jahre alt, 1,80 Meter groß und kräftig beschrieben. Er trug eine schwarze Winterjacke, eine schwarze Stoffhose und eine Kappe.
Die Kriminalpolizei Kaufbeuren bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 08341 933-0. hari