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Konzert: Böhmisch-mährische Blasmusik garniert mit viel Humor

Konzert

Böhmisch-mährische Blasmusik garniert mit viel Humor

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    Fabian Becker, Sabrina Bihler und Katharina Büschl (von links) wurden für erfolgreich bestandene Bläserprüfungen geehrt.
    Fabian Becker, Sabrina Bihler und Katharina Büschl (von links) wurden für erfolgreich bestandene Bläserprüfungen geehrt.

    Kleinaitingen „Eine ganz tolle Sache“ hatte Franz Turner, Vorsitzender des Musikvereins Kleinaitingen, zu Beginn des Jahreskonzertes in der ausverkauften Lechfeldhalle versprochen. Und er hat nicht übertrieben: Hervorragendes musikalisches Niveau, viel Humor und große Freude am Instrumentieren prägten das leichtfüßige, originelle Programm. „Wir sind eben eine lustige Kapelle“, schmunzelte Inge Fiederl, die durch den Abend führte.

    Den Auftakt bildete die Jugendkapelle unter der Leitung von Clarissa Pfänder mit dem flotten Marsch „Uncle Sam on Parade“ von Kees Vlak. Verträumt swingend zeichneten die Nachwuchsmusiker danach ein „Gershwin Portrait“, bevor sie sich auf einen Abstecher in das feurige spanische „Cataluña“ (Katalonien) aufmachten. Das Repertoire hat das junge Ensemble in einem intensiven Probenwochenende eingeübt und erntete für den Auftritt und auch für die charmanten Ansagen des jeweiligen Stücks viel Applaus. Die Stammkapelle legte mit bekannten Wanderliedern los und sagte unterwegs dem kleinen Gardeoffizier „Adieu“.

    Die Musiker zauberten aus ihren Instrumenten ein stimmungsvolles Potpourri mit bekanntesten Volksliedern. Polka, Marsch und Walzer waren auch nach der Pause zu hören. Andreas Müller, ziemlich genau seit einem Jahr der neue Dirigent der Musikkapelle Kleinaitingen, ist ein großer Fan der böhmisch-mährischen Blasmusik und konnte dafür auch seine Musiker begeistern.

    Das Publikum klatschte bei „Rosamunde“ mit

    Bei „Rosamunde“, „Rauschende Birken“, „Alte Freunde“ oder „Der Wittmann Franz“ wippte das Publikum mit den Füßen, klatschte im Takt und der eine oder andere hätte auch gerne getanzt – traute sich aber wohl nicht. Maria Mayr, Jürgen Heider und Andreas Müller haben sich kurzerhand das Mikrofon geholt und tolle Gesangseinlagen geboten.

    Dazwischen meldete sich Edi Heiß, auch als Bruder Barnabas bekannt, zu Wort. Er plauderte über Gott und die Welt, hatte fetzige Gedichte und Gedanken zur Fastenzeit mitgebracht – und natürlich auch Geschichten, die das Leben schrieb.

    Mit der gefühlvollen Polka „Gute Nacht“ wollte die Musikkapelle die Konzertbesucher verabschieden. Eigentlich. Denn nach dem Applaus folgten einige Zugaben.

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