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Gemeinderat: Dorferneuerung nimmt langsam Form an

Gemeinderat

Dorferneuerung nimmt langsam Form an

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    Die Umgestaltung des Rathausumfeldes wurde bei der Veranstaltung deutlich gewünscht, eine gleichzeitige Verkehrsberuhigung aber abgelehnt.
    Die Umgestaltung des Rathausumfeldes wurde bei der Veranstaltung deutlich gewünscht, eine gleichzeitige Verkehrsberuhigung aber abgelehnt. Foto: Gemeinde

    Langenneufnach Die Dorferneuerung in Langenneufnach geht in die nächste Runde. Auf einer Informationsveranstaltung Anfang des Jahres wurden rund 150 Bürger befragt. Die Ergebnisse waren aber nicht immer eindeutig, deshalb hat nun der Gemeinderat beschlossen, welche Vorhaben weiterverfolgt werden sollen und welche nicht. Der Gemeinderat hielt sich dabei hauptsächlich an die Wünsche der Befragten.

    Rathausumfeld Die Umgestaltung des Rathausumfeldes wurde bei der Veranstaltung deutlich gewünscht, eine gleichzeitige Verkehrsberuhigung lehnten die Bürger allerdings ab. „Das ist ein Widerspruch in der Sache“, so Bürgermeister Josef Böck. Zum einen kämen immer wieder Anträge, die Einmündung zur Schulstraße für die Kinder sicherer zu machen, und zum anderen solle durch den neu geplanten Dorfplatz mehr Leben im Rathausbereich herrschen. Mehr Fußgänger und Kinder sollen sich auf dem Dorfplatz aufhalten können.

    Noch fehlt der Erwerb einer Fläche

    Um die Umgestaltung nach den jetzigen Plänen aber umsetzten zu können, fehlt noch der Erwerb einer Fläche, die Verhandlungen laufen. Das neue Rathausumfeld würde rund 277000 Euro für Straßen, Parkplätze und Verkehrsanlagen sowie rund 360000 Euro für die Freianlagen kosten, schätzt Böck: „Das ist aber nur eine grobe Hausnummer.“ Der Gemeinderat beschloss nun einstimmig: „Das Rathausumfeld soll umgestaltet werden. Der Widerspruch hinsichtlich der Verkehrsberuhigung ist in den weiteren Planungen zu klären.“

    Kirchberg/Kirchplatz Die Kirchenmauer und der Treppenaufgang sind sanierungsbedürftig. Zudem sind die Grundstücksverhältnisse in diesem Bereich nicht klar geregelt. Der Grundstückseigentümer wäre zu einer Grenzänderung im Zuge der Umgestaltung bereit. Diese Maßnahme würde rund 45000 Euro kosten, schätzt Böck. Einstimmig beschloss das Gremium, auch dieses Vorhaben weiter zu verfolgen.

    Schützenheim Hier geht es um die Zufahrt zum Schützenheim. Eine Umgestaltung hielten in der Befragung die meisten Bürger für wichtig. Sie soll nun auch weiterverfolgt werden, beschloss der Rat.

    Bergstraße, Malerberg, Kreuzung Als ganz und gar unwichtig erachteten die Bürger bei der Befragung Maßnahmen an der Einmündung Bergstraße, im Bereich Malerberg und an der Kreuzung Rathaus-, Raiffeisen- und Weberstraße. Der Gemeinderat beschloss daher, diese Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung nicht weiterzuverfolgen.

    Bläserklassen bekommen neue Instrumente

    Die Bläserklassen in Langenneufnach haben ihre Probezeit bestanden. Die Schuljahre 2010/11 und 2011/12 waren Testjahre. Nun entschied die Gemeinde im Einvernehmen mit dem Musikverein, die Bläserklassen auch künftig fortzuführen.

    Zudem gewährt die Gemeinde einen Zuschuss bis maximal 3000 Euro für neue Instrumente. Gezahlt werden aber nur die tatsächlichen Kosten. Die Bläserklassen brauchen nämlich drei neue Klarinetten und zwei Querflöten, weil viele Mädchen in der neuen Klasse sind, die diese Instrumente bevorzugt spielen.

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