Filmabend für Ehepaare bei der „Marriage Week“ im Martin-Luther-Haus


Kurz vor dem Valentinstag gibt es vom 7. bis 14. Februar die „Marriage Week“, eine besondere Woche für Ehepaare, deren Idee in England geboren wurde. Angesichts der vielen Hochs und Tiefs, die ein Eheleben mit sich bringe, haben sie sich das verdient, findet nicht nur der evangelische Pfarrer Alan Büching. „Es ist eine gute Sache, zu würdigen und zu feiern, dass Menschen ihr Leben gemeinsam verbringen.“
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde beteiligte sich heuer zum zweiten Mal an der internationalen Marriage Week. Ehepaare waren eingeladen, im Martin-Luther-Haus gemeinsam den Film „Vaya con dios – und führe mich in Versuchung“ des deutschen Regisseurs Zoltan Spirandelli anzusehen.
Zum Filmabend mit Sekt, Popkorn und Eiskonfekt kamen auch Gerhard und Hilde Mühsam, beide seit 30 Jahren verheiratet. „Im Kino sitzen wir immer noch gerne im Doppelsessel“, verrät Gerhard Mühsam und schaute dabei seine Frau an, als wäre er frisch verliebt. Auch er hält die Marriage Week für eine gute Sache, „solange die Idee nicht vom Handel aufgegriffen wird“ und so kommerzialisiert werde wie der Valentinstag.
Einen schönen Abend hatten die Ehepaare im Kerzenschein und romantisch dekorierten Martin-Luther-Saal. Für die fröhliche Stimmung sorgte der Film um drei Ordensbrüder, die ihr Kloster verlassen müssen und damit der Versuchung des zivilen Lebens ausgesetzt sind – bis hin zu einer zarten Liebesgeschichte, die an diesem Tag natürlich nicht fehlen durfte.
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