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Ein Projekt in Madagaskar

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Ein Projekt in Madagaskar

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    Das Madagskar-Team und einige der Jugendlichen für den Kurzeinsatz: (hinten v. li.) Johannes Engelhard, Dominic Schikor und Siegbert Kühnemuth sowie (vorne v. li.) Benjamin Mampionona, Rebecca Hollmann, Veronika Fleig, Pia Hofner, Doris und Kira Mampionona, Evi Schierlinger und Daniel Hofner. Foto: Evangelische Gemeinschaft
    Das Madagskar-Team und einige der Jugendlichen für den Kurzeinsatz: (hinten v. li.) Johannes Engelhard, Dominic Schikor und Siegbert Kühnemuth sowie (vorne v. li.) Benjamin Mampionona, Rebecca Hollmann, Veronika Fleig, Pia Hofner, Doris und Kira Mampionona, Evi Schierlinger und Daniel Hofner. Foto: Evangelische Gemeinschaft Foto: Evangelische Gemeinschaft

    Dieser Tage wurden etwa ein Dutzend junge Erwachsene nach Madagaskar, die große Insel östlich von Afrika, für einen Kurzzeiteinsatz ausgesandt. Die EvG unterstützt dieses Projekt nicht nur finanziell, sondern auch durch persönlichen Einsatz. So werden Veronika Fleig und Rebecca Hollmann den Englischunterricht an einer Schule unterstützen. Pia Hofner, Evi Schierlinger und Kira Mampionona helfen in der Krankenstation. Johannes Engelhard, Daniel Hofner und Dominik Schikor sind im Bereich Gebäudebau und in der Evangelisation tätig. Zudem werden alle vor Ort auch immer da aushelfen, wo sie gerade gebraucht werden. Der längste Einsatz wird, begrenzt durch die Sommerferien, vier Wochen dauern.

    Was geschieht dort? Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll zugleich, sind die Königsbrunner überzeugt. Durch ein Restaurant, dessen Aufbau und Betrieb die EvG unterstützt, kann die Essensverpflegung einer Schule und einer Krankenstation gesichert werden. Zudem werden die Menschen dort in ein Landwirtschaftsprogramm eingewiesen, das ihnen bei der Bewirtschaftung ihrer Felder hilft.

    Wenn die Eltern lernen, wie sie effektiver ihre Felder nutzen können, bleibt für die Kinder der Freiraum in die Schule zu gehen. Durch eine gute Schulbildung steigen ihre Chancen auf eine Berufsausbildung. Mit einem geregelten Einkommen können sie wiederum ihre Eltern unterstützen und den Lebensstandard der ganzen Familie heben.

    Außerdem können sie es sich dann auch leisten, einen Arzt aufzusuchen. Um so einen Kreislauf herstellen zu können, bedarf es sehr viel Planung, Arbeit und auch den Einsatz vor Ort. Unterstützung von Übersee erleichert das Ganze. In und um Königsbrunn hat sich ein Madagaskar-Team gebildet, das nicht nur Verbindung nach Madagaskar hält, sondern auch vor Ort aktiv ist. Ins Rollen gebracht hat das alles Benjamin Mampionona, der in Madagaskar geboren und aufgewachsen ist. Er kennt die Umstände dort sehr gut. Unterstützt durch seine Frau Doris und die beiden Kinder hat sich um ihn das Team gebildet.

    Die Teilnehmer der Gruppe kommen für die Kosten des Fluges und der Verpflegung selber auf. Bei der Verabschiedung hat EvG-Prediger Reinhard Weber in seiner Predigt auch den Missionsauftrag erläutert, als er das Team segnete und aussandte.

    Im Internet

    www.missionszentrum.org

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