Schon wieder eine Planänderung bei der Deutschen Bahn: Der geplante Abzug des Fahrdienstleisters vom Bahnhof in Lagerlechfeld verzögert sich.

Eigentlich sollte der letzte Bedienstete der Bahn in Lagerlechfeld zum 1. Dezember seinen Arbeitsplatz räumen. Das hatte Bürgermeister Andreas Scharf schon vor einigen Monaten angekündigt. Die Bahn bestätigte, dass ein elektronisches Stellwerk den Personaleinsatz überflüssig mache.
Doch nun verschiebt sich die Automatisierung der Weichenstellung bis März. Das teilte ein Bahnsprecher auf Nachfrage mit. Solange wird der Bedienstete am Bahnhof in Lagerlechfeld bleiben.
Für die Bahngäste ändert sich dadurch. Vielleicht aber für die Gemeinde Graben. Schon vor Längerem hatten Vereine ihr Interesse an dem Bahnhofsgebäude angemeldet, hatte Bürgermeister Andreas Scharf kürzlich erklärt.
Keine Pläne zum Bahnhofsverkauf
Doch solange die Bahn das Gebäude für ihr Personal braucht, ist ein Verkauf eher unwahrscheinlich. Derzeit gäbe es diesbezüglich keine konkreten Pläne, teilte ein Bahnsprecher mit.
Eine Verzögerung gibt es auch beim Umbau des Bahnübergangs, auf den die Gemeinde jahrelang gewartet hatte. Bis Weihnachten bleibt die Straße über die Schienen gesperrt. (monik)
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