Ein großer Lastwagen voll mit Abfall ist die Bilanz der diesjährigen Ramadama-Aktion in Klosterlechfeld. „Es ist schon extrem, was da alles entsorgt wird“, sagt Bürgermeister Peter Schweiger. Holz, Betonreste, Kunststoff, Plastik, Farbkübel, aber auch Jacken, Schuhe und sehr viele Schnapsflaschen und Einweg-Kaffebecher wurden einfach in der Landschaft abgelagert.
„Heuer haben wir deutlich mehr Müll angesammelt als bei der Säuberungsaktion vor zwei Jahren“, erinnert sich Schweiger. Der meiste Abfall wurde entlang der Lechstraße, im Bahnhofsumfeld, am Sportgelände, dem Lkw-Parkplatz sowie am Festplatz vorgefunden.
Rund 25 fleißige Helfer, darunter etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche, machten bei der vierstündigen Frühjahrssäuberung von Straßen und Fluren mit. „Vor allem die Kinder waren wieder mit Begeisterung dabei“, lobt der Bürgermeister. „Es ist erfreulich, dass sich so viele engagieren, auch wenn es meist immer wieder dieselben sind.“ Nach getaner Arbeit gab es für die Helfer eine Brotzeit im Feuerwehrhaus: deftiger Leberkäs und Chili con Carne. Der Abfall wird jetzt sortiert und zur Deponie oder zu den Wertstoffsammelstellen gebracht.