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Theater: Freche Sprüche, saftige Dialoge und viel Humor

Theater

Freche Sprüche, saftige Dialoge und viel Humor

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    Eine Bauernkomödie hat die Theatergruppe des Musikvereins Graben einstudiert. Die Lachmuskeln des Publikums werden gehörig strapaziert.
    Eine Bauernkomödie hat die Theatergruppe des Musikvereins Graben einstudiert. Die Lachmuskeln des Publikums werden gehörig strapaziert.

    Graben Was so alles passiert, wenn drei Weiber und ein Gockel sich in Szene setzen. Wer darauf neugierig ist, sollte sich die Aufführung des neuen Stücks der Theatergruppe des Musikvereins Graben auf keinen Fall entgehen lassen. Flotte Handlung, scharf gezeichnete Charaktere, witzige Pointen, großer Humor und ein packendes Spiel des Schauspielerteams sind die Garanten für einen niveauvollen und unterhaltsamen Abend.

    Dass der Theaterbesuch sich lohnt, haben die grandiosen Akteure der deftigen Bauernkomödie von Erich Koch bereits bei den ersten zwei Spieltagen gezeigt: Das Publikum lachte von der ersten Minute an Tränen, spendete begeisterten Applaus und amüsierte sich prächtig.

    „Oh Elend, oh Not, keine Wurst und kein Brot“, beklagt anfangs Oma Frieda (Brigitte Hiebl) ihre Albträume in dem Dreiakter „Drei Weiber und ein Gockel“. Sie wohnt gemeinsam mit ihren beiden Nichten Lena (Steffi Stolz) und Irma (Doris Riedmiller) auf einem Hof und muss sich um vieles kümmern. Vom Männervolk halten Frieda und ihre Nichten nicht viel. „Lieber einen Haufen Mist als von einem Mann geküsst“, lassen die Schwestern verlauten.

    Den Knecht Anton (Rainer Echter) stört der gesunde Stallgeruch überhaupt nicht. Er spielt im Hühnerstall den Hahn, bringt auf seine eigene Art die Hühner zur Höchstleistung und brütet Eier aus. Als der Viehhändler Kuno Hühnervogel (Uli Gerum) mit seiner Tochter Anni (Eva Fendt) den Hof betritt, ist es um Anni und Anton geschehen.

    Eine turbulente Nacht auf dem Hof beginnt

    Aber auch die beiden Schwestern gehen nicht leer aus: In einer Gewitternacht tauchen plötzlich Ingo (Volkmar Angerer) und Tom (Michael Wozniak) auf, die spontan das Herz der eigentlich männerfeindlich gestimmten Damen erobern. Auch die robuste Nachbarin Gunda (Edith Wittstock) flüchtet zu Frieda. Sie sucht dringend einen Mann für sich und braucht ebenso dringend einen neuen Gockel für ihre Hühner. Eine turbulente Nacht beginnt, die den Hof zum Wanken und Frieda an den Rand des Wahnsinns bringt.

    Die Theatergruppe des Musikvereins Graben feiert heuer ihr 22-jähriges Bestehen. Die alljährlichen Aufführungen erfreuen sich nicht nur in Graben stets großer Beliebtheit. Bei der Aufführung am Ostermontag war Erich Koch, der Autor des Theaterstücks, sogar persönlich anwesend. „Es hat ihm gefallen, was wir gemacht haben“, freut sich Spielleiter Volkmar Angerer.

    Meinrad Brugmoser, der Vorsitzende des Musikvereins Graben, bedankte sich bei der Premiere bei allen, die auf, vor und hinter der Bühne zum Gelingen des Stücks beitragen. Das Theaterteam wird kräftig unterstützt von Uta Plasse (Souffleuse), Melanie Stelzer und Bastian Zieger (Maske). Das Bühnenbild ist eine Gemeinschaftsarbeit der Spieler und Freiwilligen.

    Weitere Aufführungen Freitag, 13. April, sowie am Samstag, 14. April, jeweils um 19.30 Uhr im Bürgersaal Graben. Die Vorstellung am Sonntag, 15. April, beginnt um 18 Uhr. Karten sind von 17 bis 20 Uhr bei Familie Gerum unter Telefon 08232/3508 oder an der Abendkasse erhältlich.

    Bei uns im Internet

    Weitere Bilder von der Aufführung unter

    schwabmuenchner-allgemeine.de

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