Das Thema „Frieden“ zieht sich seit Monaten durch den Unterricht der Grundschule an der Singold. FCA-Spieler Gogia kam zu Besuch und machte mit



Frieden in der Schule – das bedeutet nicht nur, dass im Schulhof nicht mehr gerauft wird. Die Kinder der Grundschule an der Singold bechäftigen sich seit Monaten regelmäßig mit dem Thema „Frieden“ – und haben die Ergebnisse jetzt bei einem großen Friedensfest ihren Eltern vorgestellt.
Die Schule besuchen Kinder aus verschiedenen Nationen und unterschiedlicher Herkunft. „Was heißt Frieden?“, fragten sich Lehrer und Schüler. Aktionen, etwa gemeinsame Frühstücke, folgten. Gegenseitiger Respekt sollte im Schulalltag umgesetzt werden, die Schüler bastelten Friedenskalender.
Mit einer Fahrt ins Friedensräume-Museum nach Lindau und der Vorstellung der Projektarbeit in Rollenspielen wurde die Aktion auf die gesamte 4. Jahrgangsstufe ausgeweitet. Jetzt ist die ganze Schule einbezogen: für alle wurde eine „Schulordnung des Friedens“ erstellt. „Die Kinder haben sich hierzu unter dem Motto ,Gemeinsam unter dem Regenbogen‘ vier Regeln festgelegt, die seit Februar besprochen und eingeübt werden“, erzählt Rektorin Gabriele Glockner.
Nun gab es als Höhepunkt ein großes Friedensfest. Für die Kinder ein besonderes Ereignis – am Vormittag kam der derzeit verletzte FCA-Spieler Akaki Gogia aus Georgien vorbei! Gogia nahm sich viel Zeit für die Schüler, beantwortete gerne die Fragen der Klassen und berichtete über seine Erlebnisse. „Im Anschluss an die Fragerunde ging er durch die Klassen und gab Autogramme, das war für die Kinder toll“, erzählt die Schulleiterin.
Zum Schulfest waren am Nachmittag auch Eltern und Familien eingeladen. Es gab musikalische Darbietungen in der Turnhalle. In jeder Sprache, die Schüler sprechen, wurde ein Friedensgruß an die Besucher gerichtet. Dazu zeigten die Kinder verschiedene Friedenssymbole. Es gab Workshops mit Friedensgeschichten, Kranich falten, Friedensbuttons machen oder Friedenstauben basteln, unterhielten die Kinder.
Das Fest endete mit einem Fußballspiel einer Elternmannschaft gegen ein Schülerteam. Dann wurde ein von den Kinder gebastelter Friedenskalender versteigert. Den hatten zuvor FCA-Spielern signiert – er brachte 328 Euro. Das Geld wird dafür verwendet, zehn Schulstartpakete für Flüchtlingskinder in Augsburg zu kaufen.
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