Ein Blumenmeer, so herrlich ungeordnet. Das nicht enden wollende Summen und Schwirren der Bienen, der süßliche Duft, der in der Luft liegt. Für Landwirt Karl Knoll ist sein Acker im Osten Schwabmünchens eine Oase - eine ökologische, wie er betont.



Bauer Knoll hat seinen Acker als Bienenweide angelegt. Im Mai hat er eine spezielle Saatmischung ausgestreut. Dafür bekommt er vom Freistaat eine Förderung. Das Ergebnis der Aussaat steht nun in voller Pracht: Gelbe Sonnenblumen ragen aus einem Blumenteppich, Kornblumen und Schafgabe dazwischen. Malven spitzen hervor. Hier und da entdeckt man Silberdisteln, Dill und Ringelblumen. 50 Sorten sind es insgesamt. "Manche kenne ich nicht einmal selbst", sagt Knoll.
An fast jeder Blüte sitzen Bienen. Für sie ist der Acker des Landwirts ein Futterparadies, das sie dringend brauchen, weil sie vielerorts kaum noch Pollen finden.
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