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Theater II: Hinreißend komisch

Theater II

Hinreißend komisch

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    Viel Trubel gab es im Wohnzimmer der Familie Hämmerle. So hatte sich Gabi Hämmerle (Marion Mahl) ihren Geburtstag nicht vorgestellt.
    Viel Trubel gab es im Wohnzimmer der Familie Hämmerle. So hatte sich Gabi Hämmerle (Marion Mahl) ihren Geburtstag nicht vorgestellt. Foto: Foto: Sybille Heidemeyer

    Kleinaitingen Was tun, wenn während der eigenen Geburtstagsfeier die ungeliebte Erbtante plötzlich umfällt und kein Lebenszeichen mehr von sich gibt? Vor dieser Situation stand die Theatergruppe des Musikvereins in dem kurzweiligen Dreiakter „Gestorben wird nicht“ von Jasmin Leuthe, der in der fast ausverkauften Lechfeldhalle Premiere hatte.

    Gabi Hämmerle (Marion Mahl) feiert ihren Geburtstag mit Ehemann Peter (Rupert Fiehl), der Untermieterin Franzi (Marietta Turner) und der Nachbarin Ayshe (Claudia Breuer). Angereist ist auch Tante Agathe (Elke Mahl), die mit ihrer Boshaftigkeit alle zur Weißglut bringt. „I bin zäh“, sagt die Tante noch, bevor sie an der Kaffeetafel zusammenbricht.

    Abgelenkt von der jungen Untermieterin

    Jeder verdächtigt jeden, den „rechten Drachen“ mit Torte, Schnaps, Tabletten oder Raki vergiftet zu haben. Die herbeigerufene Ärztin Dr. Finkbeiner (Elli Auer) fällt die Diagnose: „Schlaft, stockbesoffen oder mausetot“. Dorfpolizist Pingel (Patrick Nix) will den Fall aufklären, lässt sich aber bei seinen Ermittlungen gern von der jungen Untermieterin ablenken. Und auch Onkel Arthur (Wolfgang Rueß) möchte wissen, was mit seiner Frau passiert ist.

    Ihre Rollen schienen den Akteuren auf den Leib geschrieben zu sein. Mit ihrer Freude an dem Theaterstück, der ausdrucksstarken Mimik und Gestik begeisterten sie die Zuschauer, die die Darbietung immer wieder mit Szenenapplaus belohnten.

    Vor allem Spielleiter Rupert Fiehl war als Gabis Ehemann voll in seinem Element. Publikumsliebling war Claudia Breuer, die hinreißend die türkische Nachbarin Ayshe spielte. Mit ihren trockenen Kommentaren hatte sie die Lacher auf ihrer Seite.

    „Augen und Ohren auf“ hieß es von Sprecher Michael Brzeski für das Publikum, das miträtseln konnte, was mit Tante Agathe geschehen ist. Wer auch wissen will, wie der amüsante „Krimi“ ausgeht, hat noch am Freitag und Samstag, 18. und 19. November, um 19.30 Uhr dazu die Gelegenheit.

    Platzreservierungen für die Aufführungen gibt es bei Inge Geirhos unter Telefon (08203) 374 (Mo bis Fr von 17.30 bis 19.30 Uhr) oder unter theater-kleinaitingen@web.de. Eintritt: 7 Euro, Kinder bis 14 Jahre 4 Euro.

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