Startseite
Icon Pfeil nach unten
Schwabmünchen
Icon Pfeil nach unten
Langerringen
Icon Pfeil nach unten

Kommunalpolitik: Hochwasserschutz: „Nichts Gescheites in Sicht“

Kommunalpolitik

Hochwasserschutz: „Nichts Gescheites in Sicht“

  • |
  • |
  • |
    „Das Kernelement des Projektes bleibt nach wie vor die Realisierung des Hochwasserrückhalte- beckens in Holzhausen.“Konrad Dobler
    „Das Kernelement des Projektes bleibt nach wie vor die Realisierung des Hochwasserrückhalte- beckens in Holzhausen.“Konrad Dobler

    Langerringen Im Gemeinderat Langerringen ging es – wieder einmal – um den Hochwasserschutz der Singold-Anliegergemeinden. Dazu berichtete Bürgermeister Konrad Dobler über eine Besprechung zur Ergänzung des Hochwasserschutzkonzeptes mit dem Wasserwirtschaftsamt Donauwörth, an der auch Vertreter von Schwabmünchen, Bobingen, Großaitingen, Wehringen sowie eines Ingenieurbüros teilnahmen.

    „Das Kernelement des Projektes bleibt nach wie vor die Realisierung des Hochwasserrückhaltebeckens in Holzhausen“, sagte Dobler. „Kleinere Maßnahmen“ seien im Einzugsgebiet der Gennach und des Rückhalts im Bereich Taubental in Schwabmünchen vorgesehen. Untersucht und in Betracht gezogen werden dabei verschiedene Varianten wie etwa auch die von den Gemeinden Großaitingen, Wehringen und der Stadt Bobingen vorgeschlagene Lösung mit einem Entlastungsgraben zur Wertach.

    Im April soll dann in einer Machtbarkeitsstudie ein Gesamtkonzept mit Lösungsvorschlägen für alle Anliegerkommunen vorgelegt werden. „Nach zehn Jahren rumeiern ist immer noch nichts Gescheites in Sicht“, brachte Nikolaus Kramer (Dorfliste Schwabmühlhausen) den Sachstand in puncto Hochwasserschutz auf den Punkt.

    „Das Hochwasserschutzkonzept wird noch für viele Diskussionen sorgen“, sagte auch Dobler. „Wir als Gemeinde sollten deshalb auch andere Wege gehen und nach örtlichen Alternativen, wie beispielsweise die Schaffung von Retentionsflächen und anderen Maßnahmen suchen.“

    Kreisenergiewerke Noch kein „Ja“, aber auch kein „Nein“: Ob sich Langerringen an der geplanten Gründung der „Energiewerke Landkreis Augsburg“ beteiligen werde, bleibt vorerst offen. Momentan will der Gemeinderat nur „Bereitschaft signalisieren“ und stehe der Gründung „positiv entgegen“, so der Beschluss.

    „Da fehlt noch einiges, was Form und andere fundamentale Dinge anbelangt“, fasste Bürgermeister Konrad Dobler die Meinung zusammen. „Grundsätzlich“ sei dies aber „eine gute Sache“. Wie berichtet, sollen die geplanten Energiewerke unter Beteiligung der Kommunen und Bürger Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung errichten und betreuen, um den Landkreis und die landkreisangehörigen Gemeinden versorgen zu können. Die Gemeinden können sich mit einem Mindesteinsatz in Höhe von 2000 Euro daran beteiligen. Die Geschäftsaufnahme ist zum 1. April vorgesehen.

    Freiwillige Feuerwehr Die Bestellung von Kommandant Thomas Vogt und seinem Stellvertreter Michael Reute wurde durch die Gemeinde offiziell bestätigt. Vogt und Reute waren bei der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Januar für weitere sechs Jahre wiedergewählt.

    Schwarzach Der ökologische Ausbau der Schwarzach soll im Bereich von Langerringen fortgesetzt werden. Hierzu werde ein Planungskonzept erstellt, an deren Kosten sich auch die Gemeinde beteiligen soll. Der Gemeinderat stimmte dem zu.

    Historische Bildbände Ende des Jahres soll ein Bildband über Langerringen in einer Auflage von 700 Exemplaren erscheinen. Das Buch skizziert anhand von vielen alten Fotoaufnahmen, die Bürger zur Verfügung gestellt haben, die Geschichte des Ortes. Der Kaufpreis soll etwa 16 bis 17 Euro betragen.

    Ramadama Am Samstag, 24. März, findet die alljährliche Säuberungsaktion statt.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden