Das Unternehmen Wintershall baut seine Erdölförderung rund um sein Werk bei Großaitingen weiter aus. Dazu tragen die drei jüngsten Bohrungen bei Schwabmünchen und Kleinaitingen bei. Und zusätzlich wollen Geologen ab Mittwoch mit Messungen des Erdmagnetfeldes weitere Erkenntnisse über das Ölfeld unter dem südlichen Teil des Augsburger Landes gewinnen. Die nötigen Daten werden dazu von einem Hubschrauber aus gewonnen.
Seit November hat Wintershall mit Bohrungen drei neue Förderstellen erschlossen (wir berichteten): „Aitingen Süd 2“ und „Aitingen Nord-Ost 1“ bei Kleinaitingen sowie „Schwabmünchen 7“ südwestlich von Mittelstetten. Das Erdöl aus „Aitingen Süd 2“ und „Schwabmünchen 7“ fließt ab Mai über Stahlleitungen zum Betriebsgelände bei Großaitingen, wo es aufbereitet und anschließend in Güterzügen zur Raffinerie nach Lingen transportiert wird.