Hiltenfingen „Vertrau nicht auf Morgen, sei zum Leben bereit, nutze den Tag“: Mit einem Gedicht hat Hiltenfingens Bürgermeister Kornelius Griebl beim traditionellen Silvesterempfang in der Mehrzweckhalle zu Begeisterung, Elan und Zuversicht auf die Aufgaben im neuen Jahr aufgerufen. „Es wartet wieder viel Arbeit auf uns“, sagte er. „Packen wir es an.“
Vor dem Empfang, zu dem heuer – im jährlichen Wechsel mit der katholischen Pfarrgemeinde – die politische Gemeinde eingeladen hat, zelebrierte Pfarrer Hermann Danner in der St.-Silvester-Pfarrkirche einen Patroziniums-Festgottesdienst. Griebl ließ das vergangene Jahr Revue passieren: „Es wurde wieder viel bewerkstelligt.“ Das größte Projekt war die energetische Sanierung des Rathauses mit dem Ausbau des Kindergartens. Außerdem konnte ein neuer Bauhof gebaut werden und auch die DSL-Versorgung mit gleichzeitiger Sanierung der Gehwege wurde abgeschlossen. Im Herbst wurde der neue Flächennutzungsplan vom Landratsamt genehmigt.
In seinem Rückblick erinnerte Griebl auch an die vielen Aktivitäten der örtlichen Vereine, ohne die „ein reges und gemeinschaftliches Dorfleben nicht möglich wäre“. In der Gemeinde hätten nicht nur Sonnenschein und Freude geherrscht. Er sprach den Familien, die durch Schicksalsschläge wie Krankheiten oder Tod eines Angehörigen hart getroffen wurden, Mut zu.
Daneben dankte er allen Bürgern, Vertretern und Beschäftigten der Gemeinde, Vereine, ehrenamtlichen Helfern in der Jugendarbeit, Kirche, Firmen und Gewerbetreibenden, die „wieder Enormes für die Allgemeinheit geleistet haben“. Im Namen der katholischen Gemeinde bedankte sich Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Schnatterer bei den vielen Helfern, die sich für die Pfarrgemeinde engagieren.
Sie erinnerte an einige Höhepunkte wie beispielsweise die Einweihung der Jugendräume oder die Nachprimiz von Konrad Maria Bestle. Die allgemeine Umstrukturierung der Kirche mache sich in Hiltenfingen dank Pfarrer Hermann Danner noch nicht groß bemerkbar, sagte sie. „Wir sind dankbar, dass wir Sie haben, Herr Pfarrer“, betonte Schnatterer.
Seine Erwartungen und Hoffnungen für das neue Jahr fasste Bürgermeister Griebl wieder in einem Gedicht zusammen: „Begrüße das neue Jahr vertrauensvoll und ohne Vorurteile, dann hast Du es schon halb zum Freunde gewonnen.“ Und Elisabeth Schnatterer meinte: „Geben wir 2012 eine Chance.“