Königsbrunn Mit mehr Fördergeldern können künftig die Reit- und Fahrvereine in Schwaben rechnen, die Reitunterricht anbieten. Das beschloss der schwäbische Dachverband bei seiner Mitgliederversammlung in Königsbrunn.
Denn die Zahl der Vereine, die einen Schulbetrieb anbieten, geht deutschlandweit zurück (siehe Infokasten). In Schwaben ist diese Tendenz allerdings noch gering ausgeprägt. Doch schon jetzt will der Verband gegensteuern.
So betonte bei der Mitgliederversammlung des Verbandes dessen Vorsitzender Dr. Max Stechele: „Wir wollen keine wilden Vereine.“ Er warb für höhere Zuschüsse für Schulbetriebe. Die wurden einstimmig von den Anwesenden genehmigt. Es gibt viele passionierte Reiter in Schwaben. Der Verband deckt ein weitläufiges Gebiet vom Landkreis Lindau bis zum Donau-Ries, in ihm sind 130 Reiter- und Fahrvereine im Verband organisiert.
Die Vereine fördern einen vielseitigen Sport
Sie fördern den vielseitigen Sport mit den edlen Tieren. Neben dem Dressurreiten, dem Springreiten, dem Vielseitigkeitsspringen gibt es dabei sogar einen Vierkampf (hier kommt zu Dressur- und Springreiten noch Geländelauf und Schwimmen). Daneben gibt es noch Voltigieren (das Turnen zu Pferde), Westernreiten, Kutschenfahren sowie Ponyreiten.
Zum Breitensport zählen das Jagdreiten, das Wanderreiten und das Freizeitreiten. Gerade bei Letzterem werde auch viel Wert auf Achtung der Natur gelegt, hieß es.
Einstimmig bestätigten die Anwesenden die Beitrags- und Gebührenordnung und den Haushaltsentwurf für 2012 und entlasteten den bisherigen Vorstand. Ein neuer Vor- stand wurde – bis auf die Enthaltungen der jeweiligen Kandidaten – einstimmig gewählt. Ihm gehören, neben dem Ehrenvorsitzenden Wulf-Dieter Mittelstraß, als Vorsitzender Dr. Max Stechele und Hugo Enz als 2. Vorsitzender an. Im Vorstand ist Thomas Lang für Finanzen, Brigitte Nowak für Sport und Ausbildung, Thomas Düster für Jugend und Bianca Heger-Härtinger für allgemeinen Pferdesport zuständig. Mit Rechnungsprüfer Stefan Pirzer ist auch ein Königsbrunner im Führungsgremium vertreten.