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Lechfeldäcker: Schau mal, was da alles wächst

Lechfeldäcker

Schau mal, was da alles wächst

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    Auch für Tiere sind die Pflanzen ein wichtiger Bestandteil.
    Auch für Tiere sind die Pflanzen ein wichtiger Bestandteil.

    Durch die Spritzmittel, die mittlerweile auf fast jedem Feld verwendet werden, verschwinden die Ackerwildkräuter immer mehr. Der Landschaftspflegeverband hat deshalb ein Pilotprojekt gestartet, um die Artenvielfalt zu erhalten.

    Zwei Schauäcker gibt es schon auf dem Lechfeld – bei Klosterlechfeld und nahe Oberottmarshausen. Dort nutzten auch jetzt wieder Interessierte die Gelegenheit, sich von Diplom-Geografin Britta Richert die Artenvielfalt an Ackerwildkräutern zeigen zu lassen.

    Im Frühjahr 2011 wurde nach dem Vorbild der Dreifelderwirtschaft Sommergetreide, im Acker bei Oberottmarshausen Hafer, gesät. Im nächsten Jahr wird das Feld dann brachliegen, damit sich der Boden wieder regenerieren kann.

    Schon im Mittelalter kam die Dreifelderwirtschaft auf, um möglichst viel Ertrag aus dem Boden zu holen. Heutzutage wird mit Spritzmitteln aller Art nachgeholfen. Dabei werden vor allem die Wildkräuter abgetötet. Doch diese sind nicht nur für Feldhase und Rebhuhn, sondern auch für viele Bienen ein wichtiger Bestandteil.

    Damit die seltenen Pflanzenarten, wie Adonisröschen und Frauenspiegel nicht aussterben, werden im Herbst die Samen der Pflänzchen gesammelt und in einer Samenbank aufbewahrt. Der Acker bei Oberottmarshausen liegt etwa 1,5 km südlich des Grenzweges und ist mit Infotafeln gekennzeichnet. Auf diesen werden die Wildkräuter beschrieben. Zudem gibt es immer wieder Führungen mit Britta Richert.

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