Der Landesbund für Vogelschutz ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.

Vom 6. bis 8. Januar findet zum siebten Mal in Bayern die „Stunde der Wintervögel“ statt. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) ruft Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Die Naturschützer wollen aus den Beobachtungen neue Erkenntnisse über schleichende Veränderungen in der Vogelwelt gewinnen und darauf notwendige Schutzstrategien aufbauen.
Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weitverbreitete Vogelarten wie Kohl- und Blaumeise, Haussperling oder Star. Wo kommen sie vor? Wo sind sie häufig und wo selten geworden? Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Vögel aus? Je mehr Menschen ihre Beobachtungen zusammentragen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Im vergangenen Jahr war die „Stunde der Wintervögel“ mit 21500 Teilnehmern und etwa 650000 gemeldeten Vögeln die größte naturkundliche Mitmachaktion in Bayern. Weitere Infos sowie Porträts der häufigsten Arten stehen auf www.stunde-der-wintervoegel.de zur Verfügung. Auch die Auswertung der Meldungen ist im Internet live zu verfolgen.
In Bayern organisiert der LBV die „Stunde der Wintervögel“ zum siebten Mal. Die Beobachtungen brachten interessante Ergebnisse. Es wurden überraschend viele „traditionelle“ Zugvögel gezählt, die sich den Zug in den Süden sparten. Dieser Trend könnte sich angesichts des ungewöhnlich warmen Herbstes noch verstärken. (AL)
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