Die von Finanzkrisen gebeutelten Griechen würden wahrscheinlich neidvoll auf das kleine Wehringen blicken. Wenn dort nämlich jeder Einwohner 150 Euro zahlen würde, wäre die Gemeinde auf einen Schlag schuldenfrei – vergleichsweise wenig auch für bayerische Kommunen. Das macht die hervorragende Kassenlage ebenso deutlich wie die Tatsache, dass Wehringen wegen der gestiegenen Steuerkraft heuer keine Schlüsselzuweisungen aus dem bayerischen Finanzausgleich mehr bekommt.
Und so schien die Verabschiedung des Haushaltsplans 2012 in der jüngsten Gemeinderatssitzung lediglich eine Formsache. Einstimmig wurde das 5,57 Millionen Euro umfassende Zahlenwerk samt der geplanten Investitionen auf den Weg gebracht.